Frankenthal Frankenthal: Trauer um Pfarrer Hans Günter Rausch

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Der protestantische Kirchenbezirk Frankenthal trauert um Pfarrer Hans Günter Rausch. Der Seelsorger, der von 1967 bis 2004 in Eppstein und Flomersheim wirkte, ist im Alter von 80 Jahren verstorben.

In seiner langen Amtszeit hat Rausch in den beiden selbstständigen Kirchengemeinden einiges bewegt. Er begleitete mehrere Renovierungen der Gotteshäuser in den Vororten sowie den Neubau eines Gemeindehauses in Flomersheim und eines Pfarrhauses in Eppstein.

Die Ökumene hatte für Pfarrer Rausch stets einen hohen Stellenwert. Er war verantwortlich für den örtlichen Diakonieverein, der die ökumenische Sozialstation unterstützte. Er organisierte Bibelwochen und unterhielt enge Beziehungen zur katholischen Gemeinde und den Eppsteiner Mennoniten. Auch die Gesprächskreise, bei denen zweimal im Jahr namhafte Referenten zu aktuellen Themen Stellung bezogen, gingen auf seine Initiative zurück. Als Senior nahm er darüber hinaus aktiv auf die Arbeit des Kirchenbezirks Einfluss und war Mitglied des Bezirkskirchenrates.

Hilfsbereit und kollegial

Pfarrer Rausch, der im Ruhestand in Lambsheim lebte und dort am Montag auch zu Grabe getragen wurde, galt als sehr hilfsbereit und kollegial. Er sei häufig als Urlaubsvertreter eingesprungen und habe bis zwei Wochen vor seinem Tod noch Gottesdienste übernommen, sagte Dekanin Sieglinde Ganz-Walther der RHEINPFALZ. An der Tom-Mutters-Schule habe er außerdem Schülerinnen und Schüler zweier Jahrgänge auf die Konfirmation in der Zwölf-Apostel-Kirche vorbereitet.

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