Frankenthal Erkenbert-Ruine Frankenthal: „Eiszauber“ für 150 Kinder

Gefragter Treff: die Eisbahn in der Erkenbert-Ruine.
Gefragter Treff: die Eisbahn in der Erkenbert-Ruine. Foto: bolte

Beim Kurven auf Kufen einmal alle Sorgen vergessen können 150 Kinder auf der Eisbahn in der Frankenthaler Erkenbert-Ruine. Die Aktion „Eiszauber für Kinder in schwierigen Lebenssituationen“ macht es möglich.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion von den Eisbahn-Betreibern Wilhelm und Michael Jockers und dem Frankenthaler Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, als Schirmherrn im Jahr 2015. Bereits im Spätsommer seien 150 Gutscheine an den Kinderschutzbund und andere Einrichtungen ausgegeben und von dort an bedürftige Kinder weitergeleitet worden, berichteten die Initiatoren. In den Genuss der Gutscheine kommen Kinder zwischen drei und fünfzehn Jahren, die in prekären Verhältnissen leben oder Probleme wie einen Trauerfall oder andere Schicksalsschläge meistern müssen.

„Wir wollen kein Kind, egal in welcher Situation es lebt, ausschließen und alle am vorweihnachtlichen Eiszauber teilhaben lassen“, betonte Christian Baldauf bei der Übergabe eines symbolischen Spendenschecks. Er steht für 150 Freifahrten im Gesamtwert von 675 Euro. Auch für Michael Jockers, Mitbetreiber der Eisbahn, ist die Charity-Aktion ein Herzensanliegen. Familie Jockers betreibt die Eislaufbahn in der Ruine bereits im elften Jahr. Dieses Jahr wird mit rund 100.000 Besuchern gerechnet. „Eiszauber für Kinder in schwierigen Lebenssituationen“ gibt es bis 12. Januar. Die Gutscheine beinhalten eine gute Stunde Eislaufspaß sowie die Leihgebühr und können von Montag bis Freitag zwischen 12 und 14 Uhr eingelöst werden.

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