Fussball
Carsten Krick löst Florian Vogel als Trainer bei DJK Eppstein II ab
Nicht nur bei Tinder kann man im Internet einen Partner finden, auch im DFBnet, einer Plattform des Deutschen Fußball Bundes, ist das möglich. Kommt halt auf die Art der Beziehung an. Die DJK Eppstein suchte einen Trainer für ihre zweite Mannschaft und fand ihn mittels der DFB-Plattform. Der Neue kommt damit von außen zur DJK, hat noch keinen „Stallgeruch“.
Für den Ludwigshafener Carsten Krick ist der Aktivenbereich als Trainer Neuland. Doch nach zehn Jahren Trainingstätigkeit im Jugendbereich sieht er die Zeit gekommen für den Sprung zu den Herren. Sein Heimatverein ist Alemannia Maudach. Dort hat er selbst gespielt, später bei Südwest Ludwigshafen. Maudach, FC Speyer und MSC Lindenhof Mannheim waren seine bisherigen Trainerstationen.
Schnell auf einer Wellenlänge
Krick freut sich auf die neue Aufgabe. Mit Florian Vogel, seinem Vorgänger und baldigem Spielleiter, sowie mit Tobias Hinkel, Trainer der ersten Herrenmannschaft der DJK, sei er schnell auf einer Wellenlänge gewesen, erzählt Krick. Kaum im Amt, kann er nach eigener Aussage schon auf die feste Zusage von zehn neuen Spielern für die kommende Saison bauen. Fast alles Akteure, die auf dem Sprung von der Jugend zu den Aktiven stehen. Viele davon habe er bereits im Jugendbereich trainiert. „Das sehe ich schon als Wertschätzung meiner Arbeit, dass sie jetzt nach Eppstein kommen“, sagt der 33-Jährige.
Überhaupt sei es sein Bestreben, die zweite Mannschaft der DJK Eppstein zu einem Ziel für ambitionierte junge Spieler zu machen. Rund zehn Spieler aus dem bisherigen Kader hätten ebenfalls zugesagt, weiter dabei zu sein. Ein weiteres Ziel sei es, dass immer ausreichend Spieler auf der Bank sitzen sollen. Die Personalstärke war in der Vergangenheit immer mal wieder ein Problem der DJK II. Noch vor der Sommerpause will er mit der Mannschaft trainieren. Richtig losgehen soll es dann im August.
Vogel wird Spielleiter
Sein Vorgänger Florian Vogel wird als Spielleiter für den aus beruflichen Gründen ausscheidenden Thorsten Huber bei der DJK auf einer anderen Ebene aktiv. Zwar reize ihn die Trainerposition nach wie vor, aber die Anfahrt aus seinem Wohnort Mannheim nach dem Berufsalltag sei auch aufgrund der Verkehrssituation mitunter beschwerlich gewesen. Etwas schade sei es, dass er aufgrund der Corona-Pandemie somit gar nicht gemerkt habe, wann er sein letztes Spiel für die DJK als Trainer der zweiten Mannschaft bestritten habe. Es war eine 0:1-Niederlage beim Tabellenzweiten TSV Ebertsheim am 8. März.
Seinen Spielerpass bei den Grün-Weißen behält er, sagt Vogel. Man weiß ja nie ... In der kommenden Saison will er aber erst mal eine Ü32-Mannschaft bei der DJK Eppstein ins Leben rufen. Das wäre dann für ihn ein neues aktives Spielfeld. Abseits des grünen Rasens sieht Vogel ebenfalls Bedarf, ein wenig umzustrukturieren. Langweilig wird es ihm im neuen Amt nicht werden.