Boxen RHEINPFALZ Plus Artikel Asya Ari für SportAward Rhein-Neckar nominiert

Nominiert für die Wahl zum „Top Talent“ beim SportAward Rhein-Neckar: Asya Ari vom 1. BC Frankenthal.
Nominiert für die Wahl zum »Top Talent« beim SportAward Rhein-Neckar: Asya Ari vom 1. BC Frankenthal.

Es ist ein illustrer Rahmen, in dem sich Asya Ari am Abend des 14. November bewegen wird. Die 18-Jährige vom 1. Boxclub Frankenthal gehört zu den Nominierten für den siebten SportAward Rhein-Neckar. „Eine große Ehre“, erklärte die Schülerin, die mittlerweile das Sportinternat in Heidelberg besucht. All ihre sportlichen Erfolge waren aber sogar der Jury nicht bekannt.

Aus 40 Vorschlägen hat sich die Boxerin der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm in der Kategorie „Top Talent“ zumindest schon einmal bis unter die ersten Drei nach vorne gekämpft, steht in direkter Konkurrenz zum Deutschen Nachwuchsmeister der Sportkletterer, Yannick Nagel aus Heidelberg, und Schwimmerin Zoe Vogelmann vom SV Nikar Heidelberg. In Sachen Erfolgen kann Ari da auf alle Fälle schon mithalten, denn es ist keineswegs „nur“ ein deutscher Meistertitel und Platz drei bei den Europameisterschaften, wie bei ihrer Vorstellung angekündigt. „Ich bin deutsche Meisterin in den Altersklassen U18, U19 und Elite. Und bei den Europameisterschaften habe ich nicht Bronze, sondern Gold geholt“, stellte sie klar.

Trotzdem freut sich die Frankenthalerin unglaublich über die Nominierung, wird sich die Bühne unter anderem mit Olympiasiegerin Maleika Mihambo teilen, die bei den Top Sportlerinnen zur engeren Auswahl gehört, oder auch auf Mannschaftssportler der Adler Mannheim oder die Basketballprofis der MLP Academics aus Heidelberg und viele andere mehr treffen. Eben Athleten aus der gesamten Sportregion Rhein-Neckar mit rund 2600 Vereinen. „Wir geben dem Sport die Sichtbarkeit, die er verdient und vernetzen die Akteure untereinander“, erklärte der Vorsitzende der Sportregion, Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner.

Jede Menge Pfalz

Und dazu gehört jede Menge Pfalz. Das gilt zum einen für die Seite der Laudatoren, zu denen unter anderem die mehrfache Paralympics-Siegerin im Dressurreiten, Hannelore Brenner, gehört, die in Wachenheim lebt und trainiert. Dazu gehört Michel Abt von den Eulen Ludwigshafen, der für seine erfolgreiche Rettungsaktion im Vorjahr zur Auswahl unter den „Top Trainern“ zählt. Die Gewichtheber des ASV Speyer sind gleich doppelt vertreten. Bei den Sportlerinnen durch Lisa-Marie Schweizer, die unter anderem den Europameistertitel errungen hat, sowie Vize-Europameister Simon Brandhuber.

Vom ASV Ludwigshafen stammt hingegen Ringer Horst Lehr, der in der Bundesliga für Schorndorf auf der Matte steht. Auch für ihn ist schon die Nominierung aus ursprünglich 29 Topsportlern ein großer Erfolg. „Ringen steht leider mittlerweile nicht mehr so sehr im Fokus. Vielleicht bringt ja schon meine Nominierung wieder ein bisschen mehr Öffentlichkeit“, erklärte der Sportsoldat. Und er kann selbst dafür sorgen, dass er am 14. November hochdekoriert auf der Bühne im Mannheimer Rosengarten stehen wird: „Ich bin gerade in der Vorbereitung auf die U23-Weltmeisterschaft“, verriet er. Diese Titelkämpfe liegen noch vor der Auszeichnung zum SportAward Rhein-Neckar, und der Ludwigshafener rechnet sich durchaus Chancen auf Edelmetall aus.

In den Kategorien Top Vorbild Verein und Top Vorbild Ehrenamt haben es nach Ansicht der Fachjury hingegen ebenso wenig Pfälzer unter die Nominierten geschafft, wie in der gesonderten Wahl zu den Publikumslieblingen, für die die Abstimmung ausschließlich online durch die Öffentlichkeit erfolgt war. Die Sieger in allen Kategorien werden am 14. November im Mannheimer Rosengarten verkündet.

Weitere Informationen und Tickets zur Veranstaltung unter www.sportawardrheinneckar.de.

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