Fußball
SG Rockenhausen-Dörnbach darf sich nicht zu sicher fühlen
Am Wochenende starten auch wieder die Bezirksligamannschaften in die zweite Saisonhälfte. Die SG Rockenhausen-Dörnbach spielt in der Abstiegsrunde. Das Team von Kapitän Harun Mese trifft beim Re-Start am Sonntag, 15 Uhr, zu Hause auf den SV Schopp.
Die SG geht mit 22 Punkten in die zweite Saisonhälfte. Aktuell wird die Mannschaft von Chefcoach Valon Lukaj in der Tabelle der Abstiegsrunde damit auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter SV Battweiler (27 Zähler) geführt. Die Liga besteht aus zehn Teams. Bis zu sechs Mannschaften können absteigen. Der Vorsprung der SG Rockenhausen/Dörnbach auf den aktuellen Fünften FV Weilerbach beträgt vor dem Re-Start gerade einmal zwei Punkte.
„Haben es selbst vermasselt“
„Wir haben die Hinrunde abgehakt“, sagt SG-Kapitän Harun Mese. Der 29-jährige zentrale Mittelfeldspieler betont: „Das Potenzial, in der Aufstiegsrunde mitzuspielen, hatten wir gehabt. Aber es waren dann leider Kleinigkeiten, die dazu geführt haben, dass wir in der Abstiegsrunde gelandet sind. Leider haben wir es selbst vermasselt.“
Mese schätzt, dass es in dieser Saison für seine Mannschaft schwerer wird, den Ligaverbleib klar zu machen. In der vergangenen Spielzeit landete die SG ja auch in der Abstiegsrunde, kam aber sehr souverän zum Ligaverbleib. „Das Mindset war damals anders. Die Vorbereitung lief diesmal eher durchwachsen. Die Ergebnisse in den Testspielen haben auch nicht gestimmt. Deshalb denke ich, dass wir diesmal mehr Arbeit haben, die Bezirksliga zu halten“, sagt Mese.
Bloß nicht unterschätzen
Die SG trifft am Sonntag im SV Schopp auf die Mannschaft, die in der Liga zusammen mit dem FC Otterbach (beide elf Zähler) bislang die wenigsten Punkte geholt hat. „Aber das soll nichts aussagen. Wir dürfen Schopp nicht unterschätzen“, warnt Mese, der seit dieser Saison Kapitän der SG ist, aber schon seit Kindheit in Rockenhausen Fußball spielt.
Bei der SG hat sich im Winter auch personell etwas verändert. In Stephan Epifanov, der zum Verbandsligisten TuS Steinbach ging, und Abel Kiflom haben zwei Akteure das Team verlassen. Dafür kehrte Okan Kirik aus Steinbach zurück. Allerdings kann der Mittelfeldspieler genauso wie übrigens Torjäger Fabian Schmitt aktuell aus beruflichen Gründen nicht regelmäßig trainieren. Beim Re-Start gegen Schopp sollten aber beide Akteure dabei sein.
Hilfe für Erdbebenopfer
Das schlimme Erdbeben in der Türkei hat übrigens auch Spieler bei der SG Rockenhausen/Dörnbach getroffen. „Wir haben Akteure, die Angehörige in dem Gebiet haben“, sagt Mese, der mit seinen Teamkollegen kurzfristig einen Spendenaufruf ins Leben rief. „Die erste und zweite Mannschaft und der Förderverein haben das initiiert. Es sind 1000 Euro zusammengekommen. Ein Spieler ist in das betroffene Gebiet geflogen und hat das Geld Hilfskräften vor Ort direkt gegeben“, sagt Mese.
Auch die Meisterrunde der Bezirksliga startet am Wochenende. Der SV Kirchheimbolanden empfängt am Sonntag, 15 Uhr, den FC Fehrbach. Das Team vom Schillerhain geht in der Zehnerliga mit 31 Punkten auf Rang sieben an den Start. Momentan ist der FV Ramstein mit 44 Zählern Spitzenreiter. Zweiter ist die SG Eppenbrunn mit 40 Punkten. Fehrbach ist Sechster mit 33 Punkten. Die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg startet mit 28 Punkten und Rang acht in die Aufstiegsrunde und trifft im ersten Spiel am Sonntag, 16 Uhr, auf dem Hartplatz in Mannweiler-Cölln auf die SpVgg Waldfischbach-Burgalben, die mit 35 Punkten Fünfter ist.