Donnersbergkreis Fastbreakers peilen Überraschung an
ROCKENHAUSEN. Erstes Spiel des neuen Jahres für den BBC Fastbreakers Rockenhausen. Der Tabellenfünfte erwartet am 14. Spieltag morgen Abend den Tabellenzweiten, die Marianische Jünglings-Congregation (MJC) Trier, gleich ein absolutes Topteam der Basketball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Die Mannschaft von US-Trainer Charles Stanley will für eine Überraschung sorgen. Anpfiff in der kleinen Realschulhalle ist um 18 Uhr.
Die Gäste aus Trier haben elf ihrer 13 Saisonspiele gewonnen und sind dem punktverlustfreien Primus SG Lützel-Post/Koblenz, gegen den sie 81:98 unterlagen, bis auf zwei Zählern auf den Fersen. Zwei MJC-Akteure, Christian M’Baidanoum (16 Punkte im Schnitt) und Thomas Henkel (17), liegen in der Top-Ten der besten Scorer, wo BBC-Center Tracey Murray (18) auf Platz zwei rangiert. Dass die Moselstädter in dieser Runde um den Titel mitspielen, zeigt auch der Blick auf die Bilanz der Würfe aus der Distanz. Insgesamt 129 Drei-Punkte-Treffer (43 allein von Lucas Kohler) verbucht der MJC. Das sind dreimal so viele wie der BBC auf dem Konto hat und 39 mehr als der TV Bad Bergzabern, der Zweite in dieser Rangliste. „Der Gegner ist natürlich haushoher Favorit“, sieht Rockenhausens Kapitän Jürgen Manz die Rollen klar verteilt. Im Vorrundenspiel Anfang Oktober waren die Fastbreakers, die berufs- und krankheitsbedingt mit einer Rumpftruppe antreten mussten, deutlich unterlegen und bekamen mit 110:57 ordentlich auf die Mütze. „Trier steht nicht zu Unrecht soweit oben. Wir können nur versuchen, durch mannschaftliche Geschlossenheit die Partie so lange wie möglich offen zu gestalten“ weiß Manz, dass eine kompakte und griffige Verteidigung Voraussetzung für eine Überraschung wäre. Die 44-Jährige Konstante im Lager des BBC hofft darauf, nach der kleinen Winterpause schneller wieder in den Rhythmus zu finden wie der Gegner. Zum Jahresausklang funktionierte viel bei den Ährenstädtern. Drei Siege in Serie bescherte ihnen Platz fünf. Der Kader bleibt unverändert. Ob morgen Abend allerdings alle Leistungsträger mit von der Partie sein können, konnte Manz noch nicht sagen. „Wir haben uns durch die Pause einige Zeit nicht gesehen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das gleiche Personal wie in den letzten Spielen aufbieten können.“ Jürgen Manz betont, seinen Anteil zu liefern, um den Zuschauern in der weniger beliebten Realschulhalle ein schönes Spiel zu bieten.