Donnersbergkreis Durch die Hütchenkurve

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23 Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau haben am Sonntag am Geschicklichkeitsfahren des Kreisfeuerwehrverbandes in Winnweiler teilgenommen. Frank Rupp und Marco Walther konnten sich in ihren jeweiligen Kategorien die Einzelsiege sichern.

Feuerwehrleute mit einem Führerschein der Klasse II und III konnten sich für das Fahren anmelden. Sie mussten unter anderem über drei aufeinander folgenden Überfahrten für Schläuche fahren, die dann möglichst auf ihrem Platz liegen bleiben sollten. Oder es ging durch eine mit Pylonen begrenzte enge Kurve. An einer anderen Station musste das Fahrzeug innerhalb einer Markierung stehen. Rückwärts mussten die Teilnehmer durch eine mit Pylonen begrenzte Bahn, möglichst nahe an eine Holzwand. Auch zwischen zwei Plastiktonnen sollten die Fahrzeuge hindurch. Das Ganze unter Zeitdruck. Bei den Lkw-Fahrern meisterte Frank Rupp die Aufgaben am besten. Er hat nun die Möglichkeit, den Donnersbergkreis am 26. September beim Landes-Geschicklichkeitsfahren in Idar-Oberstein zu vertreten. Auf Platz zwei landete Bernd Buhrmann, Dritter wurde Hermann Jung. Sylvia Jung, die einzige Frau unter den Teilnehmern, landete auf dem 13. Platz. Dennoch durfte sie sich über einen von den Landtagsabgeordneten Simone Huth-Haage (CDU) und Jaqueline Rauschkolb (SPD) spendierten „Frauenpokal“ freuen. In der Wertung mit dem Tragkraft-Spritzfahrzeug (TSF) hatte Marco Walther die Nase vorn. Und das, ohne vorher geübt zu haben, wie er verriet. Es sei nicht ungewöhnlich, dass ein kurzfristig angemeldeter Teilnehmer den ersten Platz abräumt, meinte Angela Scholz, erste Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes und Hauptorganisatorin der Veranstaltung. Ob Walther auch beim Wettbewerb auf Landesebene dabei sein kann, weiß er noch nicht. Hinter ihm landeten Sven Schlicht auf dem zweiten und Timo Scharding auf dem dritten Platz. Zudem gab es noch eine Mannschaftswertung. Hier landeten die Verbandsgemeinde Winnweiler und die VG Kirchheimbolanden in den verschiedenen Kategorien auf dem ersten Rang. Die Teilnehmer kamen aus den Verbandsgemeinden Kirchheimbolanden, Eisenberg und Winnweiler. Andreas Kapp, zweiter Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, erklärte, dass solch ein Parcours wichtig für die Feuerwehrmänner und -frauen ist. „Die Fahrzeuge dürfen nicht zu schnell über die Überfahrtbrücken fahren, da sich sonst die Schläuche verheddern und wertvolle Zeit im Einsatz verloren geht.“ Die freiwillige Feuerwehr sei von großer Bedeutung, die Mitglieder seien im unermüdlichen Einsatz für die gute Sache. Per Gesetz müssten die Arbeitgeber Feuerwehrleute in einem Notfall freistellen. (gom)

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