Bad Dürkheim Zum Siegen verdammt

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WEISENHEIM AM SAND. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Das gilt auch für den SV Weisenheim, den Tabellendritten der Fußball-A-Klasse Nord. Am Sonntag, 15 Uhr, spielen die Blau-Roten beim Tabellenneunten FC Arminia Ludwigshafen II.

Die Weisenheimer haben nach dem Unentschieden in Obersülzen zwar die folgenden beiden Partien gewonnen, doch auch der Konkurrent um den Aufstieg, ESV Ludwigshafen, siegte. So ist es bei vier Punkten Rückstand geblieben. Das Problem des SVW: Die Spiele werden immer weniger. Jetzt sind es nur noch drei. „Das einzige, was wir jetzt noch machen können, ist dreimal zu gewinnen“, sagt Trainer Günther Golfier. Neun Punkte sind also Pflicht, dazu muss der ESV zweimal straucheln. Das Programm der „Eisenbahner“ ist lösbar. Zwischen den Heimspielen gegen die SG Leiningerland und den SV Obersülzen treten die Ludwigshafener noch in Eisenberg an. „Die Arminia ist ein unbequemer und spielstarker Gegner“, weiß Golfier. Das haben die Weisenheimer schon im Hinspiel feststellen müssen, als es ein mühevolles 2:1 gab. Die ehemalige Mannschaft von SVW-Außenverteidiger Bernd Lindenau hat zuletzt gute Ergebnisse erzielt und ist Fünfter der Rückrundentabelle. „Vielleicht klappt es bei Alex wieder“, hofft Golfier auf die Rückkehr von Mittelfeldspieler Alexander Lahni, den eine Oberschenkelzerrung zuletzt ausgebremst hat. Lahni wäre auch eine Alternative für die Viererkette, bei der Golfier die Alternativen ausgehen. Deshalb beorderte er zuletzt Rechtsaußen Dennis Mahle in die Abwehr. „Das war kein Problem, er kennt diese Position“, erklärt Golfier. Auf früheren Stationen hat Mahle als Offensivverteidiger für Furore gesorgt und stand auf der Wunschliste von Oberligist Arminia Ludwigshafen. Das Duell gegen die „Zweite“ des FCA kommt für Benjamin Brandau indes noch zu früh. Der Verteidiger ist nach seinem Mittelfußbruch aber wieder ins Lauftraining eingestiegen. (thl)

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