Bad Dürkheim Vulcan untersucht den Untergrund in Bad Dürkheim

Zwei Messfahrzeuge sind derzeit unterwegs.
Zwei Messfahrzeuge sind derzeit unterwegs.

Die Firma Vulcan Energie Ressourcen hat am Montagmorgen in Bad Dürkheim mit den seismischen Untersuchungen der Region für das geplante gemeinsame Geothermie-Projekt mit der BASF begonnen. Das hat die BASF am Montag mitgeteilt. Für die seismischen Untersuchungen werden zwei Messfahrzeuge eingesetzt, die mithilfe von Schallwellen den Untergrund kartographieren. Die sogenannte 2D-Seismik liefert grundlegende Daten, mithilfe derer das genaue Messnetz für die darauf folgende 3D-Seismik festgelegt wird. Diese genaue Untersuchung ist nach Unternehmensangaben für den Winter 2025/2026 geplant. Die Ergebnisse beider Erkundungen sind Voraussetzungen für mögliche Bohrungen nach heißem Thermalwasser, das Vulcan und die BASF als Energie- und Lithiumquelle nutzen möchten.

Vulcan Energie Ressourcen war lange Zeit an einer Erweiterungsfläche im Gewerbegebiet Bruch für ein Geothermieheizkraftwerk und eine Lithiumgewinnungsanlage interessiert gewesen, hatte das Projekt aber nach der Einigung über eine Kooperation mit der BASF nicht weiter verfolgt. Gegenüber der RHEINPFALZ hatte Vulcan stets betont, dass Bad Dürkheim aufgrund der Geologie nicht als Standort für eine Bohrung infrage komme und die Stadt lediglich am Rande der interessanten Zone liege. Am Dienstagvormittag sollen die Messungen in Bad Dürkheim beendet werden, die Trucks fahren dann weiter nach Ruppertsberg.

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