Bad Dürkheim Viele bekannte Lieder

„Musicals zum Träumen“ hatte sich der MGV Eintracht Weisenheim am Sand für sein Konzert am Samstagabend ausgesucht und so die etwa 400 Besucher in der voll besetzten Gemeindeturnhalle mit einem heiter-beschwingten, dreistündigen Chorabend unterhalten. Zu Gast bei der Eintracht war die „Modern Sound Big Band“ Bockenheim, die swingende Zwischenspiele lieferte. Durch das Programm führte mit Wissenswertem zu den einzelnen Programmpunkten Claudia Schick.
Den Auftakt machte der Frauenchor mit „I Don’t Know How to Love Him“, das Lied der Maria Magdalena aus dem Musical „Jesus Christ Superstar“ und dem Song „Die Musik der Nacht“ aus dem Musical „Phantom der Oper“ beide von Andrew Lloyd Webber. Mit dem mexikanischen Mambo „Adelita“ stieg der Männerchor in das Konzert ein. Den richtigen Swing hatte anschließend die Altistin Beatrix König bei ihrem Solo „The Lady Is a Tramp“ von Richard Rogers. Das Publikum dankte ihr mit kräftigem Applaus. Mit drei Ohrwürmern, unter anderem „Es grünt so grün“ aus dem Musical „My Fair Lady“ verabschiedete der Männerchor in die Pause. Wenn Musical, dann darf Cole Porters „Kiss me, Kate“ eigentlich nicht fehlen, die Männer sangen daraus den Walzer „Wunderbar“. Aus dem Musical „Elisabeth“ des ungarisch stämmigen, zeitgenössischen Komponisten Sylvester Levay stammte das Lied „Wenn ich tanzen will“, das vom Frauenchor gesungen wurde. Dann war wieder Andrew Lloyd Webber dran: Isabelle Pfranger sang mit klarem Sopran „Du allein“ aus „Starligth Express“. Auch Pfranger weckte mit ihren Soloauftritt die Begeisterung der Zuhörer. Mit Elton Johns „Can You Feel the Love Tonight“ aus „König der Löwen“und Udo Lindenbergs „Hinterm Horizont geht’s weiter“, neigte sich der unterhaltsame Chorkonzertabend langsam dem Ende zu. Mit dem Lied „Totale Finsternis“, eher bekannt von „Total Eclipse of the Heart“ von Bonnie Tyler und einer Zugabe verabschiedete sich der etwa 25-köpfige Frauenchor. Mit dem Lied des Tewje, des Milchmannes aus dem Musical „Anatevka“ („Wenn ich einmal reich wär“) und ebenfalls einer Zugabe verabschiedete sich der gut 30-köpfige Männerchor von dem dankbaren Publikum. Helene Wüst hatte die Chöre am Klavier begleitet, Herbert Stork am Schlagzeug. Philipp Verst hatte das Bühnenbild gemalt, auf dem der kleine Drache „Tabaluga“ und Udo Lindenberg mit typischem Hut zu erkennen waren. Die Gesamtleitung des Abends hatte Chorleiterin Claudia Zorn-Vonhof. Ehrungen Dass Sänger aller Altersgruppen im Eintracht-Chor mitwirken, zeige das „gute Wirken im Verein“, sagte Wilfried Bierhenkel vom Kreischorverband Nordpfalz, der die langjährigen Aktiven ehrte (siehe Foto) Klaus Linkersdörfer wurde von Eintracht-Chef Jakob Uhrich für 25 Jahre im Verein geehrt. Uhrich dankte mit einem Präsent Heinz Letsch, der jahrelang die Moderation der Eintracht-Konzerte innehatte.