Freinsheim VG-Bürgermeisterkandidat Jürgen Oberholz: Pragmatisch und ortsverbunden

Jürgen Oberholz (Mitte, weißes Hemd), steht beim FWG-Herbstfest Rede und Antwort.
Jürgen Oberholz (Mitte, weißes Hemd), steht beim FWG-Herbstfest Rede und Antwort.

Wenn die Bürger der Verbandsgemeinde Freinsheim am 5. November ihren Bürgermeister wählen, möchte Jürgen Oberholz im Chefsessel bleiben. Doch warum sollten sie ihm erneut ihre Stimmen leihen? Das haben der Amtsinhaber und seine FWG-Mitstreiter beim Herbstfest beantwortet.

Den Ausbau von Schulen und Kitas vorantreiben, neue Trinkwasserbrunnen erschließen, den Katastrophenschutz und die Energiegewinnung aus regenerativen Quellen ausweiten: Diese Schwerpunkte möchte Jürgen Oberholz verfolgen, falls er am 5. November wiedergewählt wird. Er sei ortsverbunden und wolle sich weiter für die Anliegen der VG-Bürger einsetzen, erklärte der Bürgermeister beim FWG-Herbstfest auf dem Oberholz’schen Aussiedlerhof.

Träger der meisten Grundschulen und Kitas in den einzelnen Ortsgemeinden ist die Verbandsgemeinde. Eine Ausnahme stellt die Kita in Weisenheim am Berg dar, wo die Ortsgemeinde als Träger das Sagen hat. Als die Einrichtung wegen Personalmangels beinahe geschlossen werden musste, sei die Verbandsgemeinde eingesprungen und habe mit Springerstellen ausgeholfen, erinnerte der Freinsheimer Stadtbürgermeister Matthias Weber an das Eingreifen.

Trinkwasserversorgung: „Breiter aufstellen“

Diesen Pragmatismus schätzen auch andere Parteifreunde an Oberholz. Beispiel Trinkwasser: Das solle in kommunaler Hand bleiben. Derzeit besitze Freinsheim vier Brunnen, alle im Krummbachtal, berichtete der Gelobte. Die Hauptlast der Versorgung trage ein Brunnen, die drei weiteren Quellen sprudelten nicht so üppig. Um hier künftig breiter aufgestellt zu sein, würden momentan weitere Brunnen gebohrt: auf dem Musikantenbuckel und in der Nähe von Herxheim. Zudem stelle ein Notverbund mit der Friedelsheimer Gruppe und der VG Leiningerland die Wasserversorgung jederzeit sicher und solle noch deutlich ausgeweitet werden, erklärte er.

Ein besonderes Anliegen ist dem Feuerwehrler Oberholz auch der Katastrophenschutz. Im Hinblick auf den Hochwasserschutz sei der hervorragend aufgestellt, lobte der stellvertretende Wehrleiter Udo Gumsheimer. Derzeit bereite den Ortsgemeinden, die Wald besitzen – das sind alle außer Erpolzheim – die gestiegene Waldbrandgefahr Sorgen. Um dieser zu begegnen, bekommen drei Wehren demnächst drei neue Tanklöschfahrzeuge. Zudem wurden für Weisenheim am Berg und Bobenheim am Berg Notfallpläne ausgearbeitet und an strategischen Punkten vier Wassercontainer mit einem Fassungsvermögen von je 26.000 Litern aufgestellt. Darüber hinaus wurden alle Feuerwehrgerätehäuser in der VG mit Notstromaggregaten ausgerüstet, um die Kommunikation bei großen Stromausfällen aufrechtzuerhalten.

Krauß: „Jürgen Oberholz kann VG-Bürgermeister“

Einige FWG-Kollegen hoben die politischen und wirtschaftlichen Widrigkeiten hervor, die Oberholz in seiner Amtszeit bewältigen musste, allen voran die Flüchtlingskrise und die Corona-Pandemie. Der Erpolzheimer Ortsbürgermeister Alexander Bergner hielt das Anmieten der frei gewordenen Räume bei der VR Bank Kur- und Rheinpfalz, um die Raumnot im VG-Rathaus zu lösen, für einen genialen Coup, der den Kommunen viel Geld gespart habe. Zudem habe Oberholz für jeden in der Verbandsgemeinde ein „offenes Ohr“. Arno Krauß von der FWG Weisenheim am Sand erklärte: „Jürgen Oberholz kann VG-Bürgermeister.“

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