Tischtennis
Vertagter Auftakt bei TuS Bobenheim am Berg
Der TV Colgenstein-Heidesheim II „ist wegen Spielermangels nicht angetreten. Die Absage erfolgte etwa um 16 Uhr“, erklärt Stefan Leist, Abteilungsleiter des TuS Bobenheim am Berg, weshalb sein Team auf den echten Saisonauftakt noch warten muss. Die Begegnung wurde mit 9:0 für den TuS gewertet. Dabei war der TuS bestens mit Hygienekonzept vorbereitet. „Probleme mit der Umsetzung gibt es intern kaum. Nur an die Maske muss man ab und zu erinnern. Hier spürt man, dass eine Gewisse Corona-Müdigkeit da ist“, meint Leist.
Bei den Gegnern des TuS sehe das oft anders aus. Als „Hygienefanatiker“ sei der Club in der abgebrochenen Saison 2020/21 teils belächelt worden. Es habe „kleine Diskussionen“ gegeben, weil in Bobenheim am Berg im Spiel die Seiten nicht gewechselt wurden, „was ja nach dem Deutschen Tischtennisbund-Konzept optional möglich ist und vom Bezirksleiter auch bestätigt wurde“, fügt Leist an und ergänzt: „Auswärts erlebten wir auch einige Überraschungen, trotz toller veröffentlichter Hygienekonzepte.“
3G-Regel gilt in Halle
In der eigenen, kleinen Halle gilt nun die 3G-Regel, außerdem: Lüften, Maskenpflicht, Abstand, Hygiene. „Nicht viel Neues und eigentlich gut umzusetzen“, meint Leist. „Um Abstände und Wege zu ermöglichen, mussten wir die Tische in der Halle neu ordnen, das klappt aber mit 20 Personen problemlos“, erklärt Leist. Selbsttests in der Halle will der TuS nur in Ausnahmen zulassen, Testzentren in der Nähe seien gut erreichbar.
Leist ist optimistisch für die kommende Runde. „Ich hoffe, dass die Impfquote besser wird und alle weiterhin vernünftig bleiben. Denn Lust hätten wir schon auf unseren Sport und die kommende Runde“, stellt Leist fest, der hofft, dass Spieler die wegen der Pandemie den Schläger an den Nagel gehängt haben, wieder an die Platte zurückkehren.