Bad Dürkheim TuS Wachenheim hilft nur ein Sieg

«BAD DÜRKHEIM.» Der TuS Wachenheim spielt in der Fußball-B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Nord weiter um den Aufstieg. Morgen, 15 Uhr, tritt der Tabellendritte beim Ranglisten-13. TuS Niederkirchen an.

Die Niederkirchener spielen eine enttäuschende Saison und sind mit mageren vier Zählern die schlechteste Rückrundenmannschaft. „Das Leistungsgefälle innerhalb der Mannschaft ist groß“, berichtet der Wachenheimer Coach Michael Acker von seinen Beobachtungen. Ein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, ist das nicht, weiß der Trainer aus eigener Erfahrung. „Seit ich hier bin, haben wir dreimal gegen Niederkirchen gespielt und dreimal gab es ein Unentschieden“, erinnert sich Acker. Unter anderem endete die Partie in der Vorrunde 1:1. Dabei verlor Wachenheim zwei Punkte, die das Team jetzt gut gebrauchen könnte, und die ihm zum ersehnten zweiten Platz verhelfen würden. Der Coach, der wieder mit Daniel Kunz planen kann und auf die Genesung von Sturmtank Marcel Münch (Zerrung) hofft, war mit dem Auftritt seines Teams beim 4:1 gegen Mutterstadt II nur bedingt zufrieden: „Lange haben wir gut aus der Abwehr herausgespielt, waren aber im letzten Drittel zu hektisch.“ Zudem habe der Sieg bis zum Ende auf der Kippe gestanden, „Wir müssen hoffen, dass SG Dannstadt/Rödersheim strauchelt. Aber zuerst müssen wir unsere Hausaufgaben erledigen“, fordert Acker. Bereits heute, 18.30 Uhr, findet im Meisterwasental das Derby zwischen Rot-Weiss Seebach II und dem TuS Friedelsheim statt. Es ist das bedeutungslose Duell des Siebten gegen den Neunten. „Der TuS hat der Spielverlegung zugestimmt, damit wir danach das Stadtfest besuchen können“, freut sich Seebachs Stefan Brodhag über das Entgegenkommen der Gäste. „Friedelsheim hat zuletzt mit guten Ergebnissen Selbstvertrauen getankt und ist zu beachten“, baut Brodhag auf den Derbycharakter. Fraglich ist bei den Rot-Weissen, ob die angeschlagenen Martin Kotas und Maurice Quindeau helfen können. Wie Phönix aus der Asche ist bei Friedelsheim nach längerer schöpferischer Pause Marco Bartnik aufgetaucht. Beim 5:0-Sieg gegen den VfB Iggelheim II wurden für ihn zwei Tore und zwei Vorlagen sowie eine starke Leistung notiert. Ein traumhaftes Comeback. „Ich hoffe, Marco hat wieder etwas Lust auf Fußball bekommen“, will Spielertrainer Tobias Bartnik seinem jüngsten Bruder gut zureden. Der TuS hat wieder mehr Alternativen, denn das Quintett, das zuletzt fehlte, weil es beim Junggesellenabschied von Patrick Wetzler im – vermutlich kräftezehrenden - Einsatz war, ist wieder an Bord. Trotzdem bleibt der Coach vorsichtig: „ Ich wäre mit einem Punkt zufrieden.“

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