Bad Dürkheim Photovoltaikanlage auf Ungsteiner Kirche: Das Dach füllt sich
„So ein Solardach auf einem Kirchturm ist eben keine gewöhnliche Sache“, sagt Thomas Geißler, der für die PV-Anlagen zuständige Projektingenieur bei den Dürkheimer Stadtwerken. Stück für Stück werde man mit einem Kernbohrer zu Werke gehen. Die Firma ET Solar Power habe mit der Verlegung der 60 Glasmodulen derzeit weniger Probleme. „Zeitraubender war die Unterkonstruktion sowie die Ausrichtung“, erklärt Geißler.
Ende März wird Strom eingespeist
Durch die Maueröffnung sollen die in einem Kabelrohr versteckten Gleichstromkabel der PV-Module in den Turm hinein verlegt werden. Von dort werden sie bis hinunter in den Anschlussraum verlegt. Auch ein Schaltschrank mit Zählerkasten mit den Steuerungseinheiten wird noch installiert.
Voraussichtlich Ende März werde der über das Kirchendach produzierte Strom in die Leitung eingespeist werden können, schätzt Geißler. Der Hausanschluss der Kirche, der über eine Freileitung hergestellt ist, sei dafür sehr gut geeignet. Auf dem Dach seien die letzten Arbeiten am 13. März geplant.
Die Maueröffnung des Kirchturms werde von der Dachdeckerei Krohn aus Bobenheim-Roxheim noch verblendet. Die Firma ist mit der Sanierung des Kirchendachs beauftragt. Pfarrerin Jasmin Brake will alles mit der Kirchengemeinde feiern. Geplant ist ein Abendempfang am 28. Juni.