Bad Dürkheim Kulturmagazin: Benefizkonzert: „Jazzet Frohlocket!“

Wachenheim. Das Swing Opera Quartet gestaltet mit dem Programm „Jazzet Frohlocket!“ am Samstag das zweite Benefizkonzert des Fördervereins zur Erhaltung der protestantischen Kirche. Um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) spielen sie in der protestantischen Kirche in Wachenheim. Nach unzähligen Exkursionen in die Grenzgebiete der Oper und des Jazz wagt sich das Opera Swing Quartet im Advent 2014 nun an Weihnachtliches. Berühmte Melodien, etwa aus der Nussknacker-Suite, dem Weihnachtsoratorium, La Boheme, Hänsel und Gretel, werden mit Swing-Klassikern gemischt. Und dabei wird dann auch eine etwas andere Weihnachtsgeschichte serviert. Wolfgang Heinzel (Piano/Arrangements) – Chefdirigent der Philharmonie Merck in Darmstadt – mit Wolfgang Weth (Klarinette), Peter Cerny (Bass) und Rainer Engelhardt (Drums/Moderation) – allesamt Mitglieder des Badischen Staatstheaters Karlsruhe – haben sich ein originelles Zwischenreich erobert: Die Verschmelzung des klassischen Ohrwurms mit dem Jazz. Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten. (rhp) Die Kolpingsfamilie Bad Dürkheim veranstaltet am Samstag um 19.30 Uhr ein Gospelkonzert in der Ludwigskirche. „GospelmaxX“ aus Maxdorf setzt auf „Contemporary Black Gospel“. Der Chor besteht aus zirka 60 Sängern im Alter zwischen 14 und 55 Jahren, geleitet wird das Ensemble von Pfarrer Stefan Fröhlich Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kolping-bad-duerkheim.de und www.gospelmaxx.de. (rhp) Im Opernhaus des Mannheimer Nationaltheaters hat das Oratorium „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn am Freitag, 28. November, 19.30 Uhr, Premiere. „Die Jahreszeiten“ berühren Zeiten der Saat und Hoffnung, des Nebels und der Dunkelheit, einen langen Sommertag, Ernte, Jagd und Weinlese. Auf wütende Stürme folgt der sanfte Einbruch der Nacht. Eben noch geht der Bauer pfeifend mit dem Pflug über seinen Acker, da lockt schon wieder die winterliche Spinnstube. Bunte Bilder und Szenen spielen sich in den vier Kantaten reigenartig ab. Sie beginnen und enden im Winter. Es gibt „kein herrlicheres, farbenreicheres Bild des ganzen menschlichen Lebens“ , lobte E. T. A. Hoffmann Haydns „Jahreszeiten“. Das Oratorium entstand kurz nach seinem Zwillingswerk „Die Schöpfung“ und vertont einen Text aus einem englischen Versepos von James Thomson. Das große Orchester begleitet drei Sängersolisten und einen Chor, die archetypisch das Landvolk verkörpern. Die musikalische Leitung hat Dan Ettinger, der Chor wurde von Anton Tremmel einstudiert. (rhp) Ein Doppelkonzert mit Johanna Zeul sowie Bernd Begemann und seiner Band Die Befreiung findet am Samstag, 22. November, 20 Uhr, im Ludwigshafener Kulturzentrum Das Haus statt. Mit ihrer Mischung aus Hintersinn und Übermut entwickelt Johanna Zeul eine besondere Bühnenpräsenz. Ihre Songs verbinden intelligente deutsche Texte und Melodien, die sich fest im Ohr verankern. Zeuls Auftritte bewegen sich zwischen Entertainment und Eigensinn. Thees Uhlmann bescheinigt seinem Kollegen Bernd Begemann: „Er hat keinen Blues und Soul, Bernd Begemann ist Blues und Soul. Alles zwischen Liebe und Krieg nimmt Begemann wahr und schreibt darüber seine Lieder.“ (rhp)