Bad Dürkheim Kreis und Quer: Bistum hält an Jugendhaus St. Christophorus fest

Das Jugendhaus St. Christophorus bleibt nun doch am Standort Bad Dürkheim erhalten. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen dem Diözesanvorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und Generalvikar Dr. Franz Jung. BDKJ-Diözesanvorsitzende Lena Schmidt begrüßte die Entscheidung nach der gestrigen Unterredung in Speyer ausdrücklich. Jung sagte, die Möglichkeit, das Jugendhaus von Bad Dürkheim in die Heilsbach nach Schönau zu verlegen, sei damit vom Tisch. „Wir unterstützen den Wunsch des Generalvikars, die Entscheidungen des Bistums künftig unter dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit zu betrachten“, kommentierte BDKJ-Diözesanpräses Carsten Leinhäuser. Leinhäuser machte deutlich, dass der BDKJ in den kommenden Monaten sein Idealbild eines Jugendhauses für die Diözese Speyer konkretisieren werde. Dazu zählten auch die Pläne für einen Ausbau, um die Wirtschaftlichkeit des Jugendhauses zu optimieren. Die unmittelbar notwendigen Sicherungs- und Instandhaltungsmaßnahmen für die Häuser in Bad Dürkheim und in der Heilsbach wurden zwischenzeitlich durch das Bistum positiv entschieden und beauftragt. Jung sagte, leitend für die Frage, wie es mit den Bildungshäusern weitergeht, sei die Vision von der künftigen Seelsorge. Beim Diözesanen Forum IX am 24. und 25. August soll über die bisherige Diskussion informiert und die Frage zur Zukunft der Bildungshäuser weiter beraten werden. Die Anzahl der Beschäftigten bei der Dürkheimer Stadtverwaltung wächst weiter. Für das laufende Haushaltsjahr sieht der Plan 295,28 Stellen vor. Verabschiedet hat den Stellenplan diese Woche der Haupt- und Finanzausschuss. Im vergangenen Jahr waren noch 275,44 Stellen bei der Stadt besetzt. Damit steigen auch die Personalkosten um 1,2 Millionen auf rund 17 Millionen Euro. Unter den hinzugekommenen Stellen sind 1,5 beispielsweise mit zusätzlichen Politessen besetzt worden. Auch im Bauamt herrschte Handlungsbedarf (wir berichteten). Ein „Personalnotstand“ existiert nach Aussage von Hauptamtsleiter Peter Gauweiler bei den Erzieherinnen. Das habe auch damit zu tun, dass es hier das Recht auf einen kostenlosen Kita-Platz ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr gebe. Der Betreuungsbedarf sei entsprechend hoch. Der Markt sei leer gefegt, so Gauweiler. Hinzu komme, dass man in Baden-Württemberg besser verdienen könne als in Rheinland-Pfalz. Bei den Personalkosten mit eingerechnet ist eine Tarifsteigerung für die Beschäftigten um 2,5 Prozent sowie Höhergruppierungen beispielsweise durch Beförderungen. 1, 6 Millionen Euro wird die Erneuerung des Brückenbaus und der Radwegelückenschluss bei Erpolzheim kosten. Das hat der Landesbetrieb Mobilität gestern nachträglich mitgeteilt. Wie berichtet, wird die Überführung erneuert und aufgeweitet. Diese Arbeiten belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro Kosten. Auf den Radweg entfallen die verbleibenden 400.000 Euro. Wie die Polizei erst gestern mitteilte, haben Unbekannte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch versucht, ein Toilettenfenster an der Rückseite einer Gaststätte am Römerplatz aufzuhebeln. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Wer hat in der fraglichen Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Bad Dürkheim, Telefon 06322 963 0, oder pibadduerkheim@polizei.rlp.de.