Bad Dürkheim KOMMENTAR: Keine Lösung

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Bei der Umleitung des Radwegs von Wachenheim nach Bad Dürkheim haben sich viele Leute bei LBM, Stadt, Kreis und Polizei viele Gedanken gemacht, alternative Routen und Maßnahmen diskutiert. Nur die, die den Radweg benutzen, die gut 100 Schüler der weiterführenden Schulen in Bad Dürkheim und Wachenheim, die wurden nicht gefragt. Schüler machen keinen Umweg. Und so ignorieren sie die Umleitung entlang der Weinstraße, die zudem mit zwei Überquerungen kaum ungefährlicher ist, komplett. Was tun? Die dunkle Jahreszeit bricht an, und jeden Morgen treffen radelnde Schüler und Berufsverkehr an der K 7 aufeinander. Ohne sichtbare Polizeipräsenz schert sich kaum ein Autofahrer um Tempo 30, das den Übergang sicherer machen soll. Kontrollen gibt’s nur sporadisch. Aber muss wirklich erst ein Unfall passieren? Ein Abgleich mit der Wirklichkeit zeigt allen Beteiligten: Mit der ersten Variante der Radwegumleitung, der einzigen, die benutzt wird, war der LBM auf richtigen Fährte. Er sollte jetzt nicht auf der aktuellen Empfehlung beharren, sondern zur Ursprungsidee zurückkehren. Und mit Schülern und Polizei gemeinsam eine praxistaugliche Lösung finden. Über die Entschärfung der Schotterpiste, die auf Dürkheimer Seite schon manchen „Platten“ ausgelöst hat, kann wohl erst dann nachgedacht werden. Immerhin sind die Bauarbeiten an der B 271 auf volle zwei Jahre angesetzt.

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