Bad Dürkheim Grethen steht am Abgrund
Bad Dürkheim/Freinsheim. SKG Grethen verharrt nach einer erneuten Heimniederlage gegen TG Waldsee II auf dem letzten Platz der Tabelle in der A-Klasse. Ob sich daran bis zum Saisonende noch etwas ändern lässt, ist schwer zu sagen. Fest steht aber: Sechs Spieler im Abschlusstraining sind zu wenig, um besonders große Hoffnungen für das Frühjahr zu hegen.
Die teilweise Mut machenden Leistungen der Vorwoche konnte die Tüdös-Sieben im Aufeinandertreffen mit TG Waldsee II lediglich in der ersten Viertelstunde bestätigen. Grethen lag sogar 10:8 in Führung. Nach dem 12:12-Ausgleich setzten sich die Gäste erstmals vorentscheidend ab. 12:17 hieß es aus Sicht der Grethener zur Pause. Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah Tüdös zunächst noch „Feldvorteile“, doch nach dem 15:18-Treffer der Hausherren übernahmen die Gäste wieder das Zepter und zogen stetig davon. „Man muss nach dem heutigen Spiel und dem bisherigen Saisonverlauf sagen, dass es aktuell nicht reicht, um in der A-Klasse zu bestehen. Nachdem ich in der Saisonvorbereitung oftmals nur einen kleinen Teil des Kaders im Training begrüßen durfte, hat sich das während der Saison nicht wirklich verbessert.“ Im Abschlusstraining am letzten Freitag standen Tüdos gerade mal sechs Spieler zur Verfügung. Und vor Weihnachten kommt es für die SKG noch ganz dicke: Kommende Woche wartet der Ligavierte, die Drittligareserve des TV Hochdorf, ehe es dann zum Nachholspiel gegen HSG Eppstein-Maxdorf kommt – ein Team, das in dieser Saison erst einmal verloren hat. Mit der HSG arbeitet die SKG eng im Jugendbereich zusammen. Das hilft ihr in der A-Klasse aber nicht. Grethen spielte am Wochenende mit Eckel - van der Koelen (8/3), Aupperle (4/1), Robin Flatt (3), Wagner (3), Trefz (2), Andreas Ireland (2/1), Marcel Ireland (1), Spiegel (1), Berndt, Marc Flatt, Herzog, Thomas. Besser als Grethen machte es am Wochenende die HSG Eckbachtal II im Auswärtsspiel gegen HR Göllheim/Eisenberg II. Der 34:30-Erfolg bei den Nordpfälzer Wölfen war vor allem ein Sieg der Kondition. In 20 Minuten erlaubten die Junggeckos der Spielgemeinschaft lediglich sechs Treffer. „Ihnen ging langsam die Puste aus und das haben wir genutzt“, sagte HSG-Trainer Gerhard Kühnle, der sich über den Aktiven-Einstand seines A-Jugendspielers Yannick Rakowski freute. Mit diesen beiden Punkten festigten die Eckbachtaler Platz fünf im Zwölferfeld. Ein Abstieg scheint endgültig kein Thema mehr zu sein. Der Abstand zu Rang vier mit vier Punkten ist allerdings vor der Weihnachtspause kaum mehr aufzuholen. HSG Eckbachtal II spielte mit Maul, Bullenkamp – Pape (9/2), Käfer, Schalk (beide 5), Nitzsche, Piekenbrock (beide 4), Sven Fischer (3), Kemeter, Jan Fischer, Brüggemann (alle 1), Lener, Rakowski. |mzn