Bad Dürkheim
Fußball: Ein echter Prüfstein für den SV Weisenheim am Sand

Beim SV Weisenheim läuft es in der Fußball-A-Klasse Rhein-Pfalz bislang optimal. Fünf Spiele, fünf Siege, Platz eins und 25 erzielte Tore. Doch am Sonntag, 15 Uhr, steht die Serie auf dem Prüfstand, denn es kommt der Tabellendritte DJK Eppstein.
„Die Mannschaft hat bislang vieles richtig gemacht. Sie setzt die Trainingsinhalte und die taktischen Vorgaben prima um“, lobt Trainer Sebastian Dumont sein Team. Klar sei, dass man nicht immer 90 Minuten Hurrafußball praktizieren könne, manchmal auch Geduld erforderlich sei. So wie beim 5:1-Erfolg gegen den FC Croatia Ludwigshafen. „Der Gegner hat sehr defensiv gespielt. Da muss man den Ball laufen lassen und darauf warten, bis sich eine Lücke für den Pass in die Tiefe ergibt“, verdeutlicht der Coach. Irgendwann habe die Deckung der Kroaten an Kompaktheit verloren und sei gebröckelt. In dem Moment war der SVW zur Stelle gewesen.
Das wird gegen Eppstein anders. „Die DJK lebt nicht von der individuellen Qualität ihrer Spieler, sondern hat eine große Geschlossenheit. Die Akteure sind unglaublich ehrgeizig, gierig und bissig“, hat Dumont erkannt, der die Eppsteiner schon dreimal beobachtet hat. Sein Fazit: „Das ist ein ganz anderes Kaliber als der FC Croatia. Dieses Team ist ganz schwer zu besiegen.“
Weisenheimer haben Personalprobleme
Wenn es so weitergeht, müssen die Weisenheimer in der Abwehr den Notstand ausrufen. „Pascal Groh und Maximilian Huber sind in Urlaub“, informiert der Trainer. Daniel Schattner plagt sich mit Knieproblemen, Michael Koback war krank, Maik Mitländer besucht die Abendschule, was sich auf die Trainingsintensität auswirkt, und der junge Daniel Manß wird bei den zeitgleich spielenden A-Junioren benötigt. Alle Genannten sind in der Viererkette einsetzbar. „Ich vertraue darauf, dass es der eine oder andere doch noch schafft, am Sonntag auflaufen zu können“, hofft der Coach. Bisher habe der SVW seine Personalprobleme gut überstanden.