Bad Dürkheim
Elektro-Firma Luxa verzeichnet Millionenumsatz im ersten Jahr
Der Name Luxa war für Firmengründer Acker naheliegend: „Lux ist die Einheit für Beleuchtungsstärke, und das Anhängsel ist der Anfangsbuchstabe meines Nachnamens“, erklärt der Elektromeister lachend. „Auf Photovoltaik habe ich mich spezialisiert, weil ich vor meiner Firmengründung zwei Jahre Betriebsleiter in einem PV-Unternehmen in Pforzheim war“, sagt der 26-jährige, der nach dem Abschluss der Realschule bei Elektro Gabler in Wachenheim eine Ausbildung zum Energie- und Gebäudetechniker absolviert hat.
Nach einer kurzen Gesellenzeit hat Acker in der Meisterschule in Kaiserslautern 2019 den Meister-Titel erworben. Dass er sich in Bad Dürkheim selbstständig machen wollte, war für den Wachenheimer schon immer der Plan – zumal er dort mit seiner Frau, die in einem Architekturbüro in Mannheim arbeitet, heimisch geworden ist. Die Luxa GmbH ist auch Ausbildungsbetrieb und sucht für das im Sommer beginnende Ausbildungsjahr noch einen Lehrling. „Handwerker sind zurzeit immer noch sehr gesucht und wenn ich selbst ausbilde, weiß ich am besten, was da auf mich zukommt“, sagt der Firmenchef.
Trend bei Dächern: Solarmodule statt Ziegel
Seine PV-Anlagen bringt er seit Jahresbeginn mit einem neuen Partner aus Zeiskam auf die Dächer der Kunden. „Mit der Firma Dachconcept 2000 GmbH habe ich einen zuverlässigen Dachdecker gefunden, der auch die sogenannten ,Indachanlagen’ montieren kann, bei denen Solarmodule statt Ziegel verwendet werden“, erklärt der Elektromeister. Diese Art der PV-Anlage biete sich in erster Linie bei Neubauten an, da sich dort die herkömmlichen Dachziegel sparen ließen. „Außerdem sieht es schicker aus“, fügt Acker augenzwinkernd hinzu. Obwohl seine Auftragsbücher gut gefüllt seien, könne er seine Kunden etwa sechs bis acht Wochen nach Auftragsvergabe bedienen. „Eine PV-Anlage schließen wir an einem halben bis Dreivierteltag an“, sagt Acker. Im vergangenen Jahr habe er so 260 Anlagen in der Region in Betrieb genommen.
Für eine Anlage mit zehn Kilowattpeak (kWp) – das heißt zehn Kilowatt Spitzenleistung und zehn Kilowattstunden (kWh) Speicher – müssten Kunden ungefähr 25.000 Euro investieren. Die Anlagen seien noch von der Umsatzsteuer befreit, landesspezifische und kommunale Förderungen gebe es in Rheinland-Pfalz hingegen zurzeit nicht, erklärt der junge Unternehmer.
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Luxa GmbH, Mannheimer Straße 22a, www.luxa-elektro.de, Mobiltelefon 0173 1722131