Wachenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Burgschänke auf der Wachtenburg schließt - wann sie wieder öffnet

 Die Gaststätte wird grundlegend erneuert.
Die Gaststätte wird grundlegend erneuert.

Die Burgschänke auf der Wachtenburg wird wegen Modernisierungsarbeiten ab Montag, 6. November, bis voraussichtlich Ende Januar 2024 geschlossen. Samstags und sonntags werden Wanderer von einer Hütte aus mit dem Nötigsten versorgt.

Die Schänke der Wachtenburg, die im November 1986 eröffnet wurde, ist in die Jahre gekommen und soll laut der Pächterfamilie Walber, die aktuell mit einem neuen zehnjährigen Pachtvertrag ausgestattet wurde, in der Küche und im Gastraum grundlegend modernisiert werden. In der Küche sollen neue, effiziente Geräte die Arbeitsabläufe nach ergonomischen Gesichtspunkten optimieren. Im Gastraum geht es hauptsächlich um energetische Verbesserungen. Außerdem soll das Interieur im moderneren Look daherkommen.

„Die Grundstruktur und Gemütlichkeit einer Pfälzer Wanderhütte soll aber auf jeden Fall erhalten bleiben“, betont Markus Walber, der das beliebte Ausflugsziel mit seiner Frau Daniela vor zwei Jahren übernommen hat. Damals ging die Pächterfamilie Schattner, die 35 Jahre für das Wohl der Gäste verantwortlich war, in Ruhestand. „Wir werden auf dem Burggelände eine Holzhütte errichten und den Gästen während der Umbauphase samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr ein kleines Programm mit Flammkuchen sowie Bratwurst- und Saumagenbrötchen anbieten“, verspricht Walber.

Wiedereröffnung für 31. Januar geplant

Über Weihnachten, zwischen den Jahren und zum Jahreswechsel wird auch die Hütte geschlossen sein. Schorle und Bratwurst gibt es wieder an den Wochenenden ab dem 6. Januar. Die Wiedereröffnung der Schänke ist für 31. Januar 2024 geplant. Neben der komplett neuen Kücheneinrichtung wird auch die Theke verändert und ein zu öffnendes Fenster soll den Ausschank und Verkauf für den Außenbereich erleichtern. „Durch diesen Kioskverkauf müssen sich die Leute nicht mehr in der engen Tür anstellen“, informiert der Gastronom, der zudem dem Gastraum einen neuen Anstrich verpassen und ihn mit neuem Mobiliar ausstatten möchte. „Eigentlich wird das komplette Gebäude entkernt und von innen neu aufgebaut“, sagt Walber, der für die Modernisierung nach eigenen Angaben einen „niedrigen sechsstelligen Betrag“ in die Hand nehmen will.

Der Förderkreis zur Erhaltung der Ruine Wachtenburg unterstützt das Projekt. Als Verpächter der Schänke der Wachtenburg, deren Eigentümerin die Stadt Wachenheim ist, ist er für den immobilen Bereich des Ausfluglokals verantwortlich. „Wir kümmern uns um die Installation zusätzlicher Heizkörper und um die Erneuerung der Elektrizität, des Sanitärbereiches, der Fliesen, der Fenster mit den Fensterläden und der Außenfassade“, berichtet der Vorsitzende Willy Bohl. Er rechnet mit Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich und freut sich, dass die Schänke zum 40-jährigen Bestehen des Förderkreises im kommenden Jahr in neuem Glanz erstrahlen wird.

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