Bad Dürkheim Beck: Trauben hängen hoch
BAD DÜRKHEIM. Fußball-Bezirksligist SV Rot-Weiss Seebach gastiert heute, Donnerstag, 19.30 Uhr, beim Tabellenvierten TSV Billigheim-Ingenheim. Das ist eine äußerst schwierige Aufgabe für die abstiegsbedrohten Seebacher.
„Auch wenn wir beim 3:0-Sieg im Hinspiel unsere beste Saisonleistung geboten haben, hängen die Trauben dort unglaublich hoch“, spielt Seebachs Coach Roland Beck auf die Heimstärke der Südpfälzer ab. Von zwölf Partien vor eigenem Publikum hat der TSV nur das Spiel gegen den souveränen Tabellenführer Phönix Schifferstadt verloren. Auch die Seebacher Bilanz in Billigheim-Ingenheim ist eindeutig. Alle drei Spiele wurden verloren. Mehr Mut macht die Begegnung am vergangenen Samstag in Steinfeld, mit der die Rot-Weissen ihre Niederlagenserie stoppen konnten. „Dieses Erfolgserlebnis müsste uns eigentlich Selbstvertrauen geben“, hofft der Seebacher Übungsleiter. Das Stimmungsbarometer sei deutlich angestiegen. Beck weiß, dass die Stärken der Billigheimer, die mit Weller, Zoller, Bittig und Schneider über eine Achse von gehobenem Bezirksliga-Format verfügen, im Spiel nach vorne liegen. „Wir werden unter Druck geraten, sodass ich mir mit der Hereinnahme eines weiteren Defensivspielers mehr Stabilität erhoffe“, erklärt Beck. Im Klartext: Seebach setzt auf die Fünferkette, mit der das Team gute Erfahrungen gemacht hat. Nicht für alle Mannschaften der Liga ist diese Ausrichtung praktikabel, für die Rot-Weissen ist die erweiterte Kette ideal, auch weil Beck dafür das Spielermaterial hat. Neben den Langzeitverletzten Fabian Bauer und Dominik Euler fehlen bei Hausherr TSV der privat verhinderte Sven Borgwardt und Stürmer Pascal Beyer, der wegen der Rote Karte aus dem Spiel in Steinfeld zwei Partien auf Eis liegt. Seine Rolle könnten Sergen Gülay, der schon öfter in der Spitze ausgeholfen hat, oder Luca Mock einnehmen. Keine Alternative ist derzeit Lasse Peper aus dem Reserveteam. Der Mittelstürmer macht eine Ausbildung zum Rettungssanitäter und kann nur unregelmäßig trainieren. „Ich habe trotzdem eine großen Kader und genügend Variationsmöglichkeiten“, ist Roland Beck zuversichtlich. |thl