Bad Dürkheim Böhler-Elf will Schlusslicht ausblasen

Bad Dürkheim. SV 1911 Bad Dürkheim hat am zehnten Spieltag der B-Klasse Schlusslicht Herta Kirrweiler zu Gast. Die Rot-Weiss Seebach II spielt bei SV Geinsheim II. FV Freinsheim empfängt TSV Bockenheim. Anpfiff ist am Sonntag, 13 Uhr.

Die Begegnung zwischen TuS Wachenheim und TuS Niederkirchen ist auf Antrag der Gäste auf 7. Dezember, 14 Uhr, verlegt worden. SV Rot-Weiss Seebach II (10 Punkte) und Gastgeber SV Geinsheim II (9 Punkte) sind Tabellennachbarn im Mittelfeld. Die Geinsheimer haben in den letzten fünf Spielen zwar eine etwas bessere Bilanz als Rot-Weiss, hatten aber auch drei Mannschaften aus der Abstiegszone zum Gegner. RWS-Trainer Stefan Brodhag fände es „optimal“, wenn seine Mannschaft die spielerische und kämpferische Komponente aus der ersten Hälfte der Ruppertsberg-Partie (2:2) vom vergangenen Spieltag mit in das Spiel gegen Geinsheim nehmen könnte. „Dann sollte auch hier was Zählbares herausspringen“, schätzt Brodhag. Er hofft zudem, dass sich die personelle Situation bis zum Wochenende noch ein wenig entspannt. Das Schlusslicht der B-Klasse Rhein-Mittelhaardt, SV Herta Kirrweiler, gastiert bei SV 1911 Bad Dürkheim II. Kirrweiler hat am ersten Spieltag gegen den Vorletzten Maikammer einen Punkt geholt, seither hagelte es nur noch Niederlagen, zweimal zweistellig. Dürkheim hat in den letzten vier Begegnungen zuverlässig gegen drei schlechter platzierte Mannschaften voll gepunktet. SV-Trainer Sven Böhler formuliert seine Erwartungen für dieses Spiel ziemlich unmissverständlich: „Ich erwarte in dem Spiel Disziplin, Ehrgeiz, Einsatzbereitschaft und drei Punkte.“ Dürkheims Torjäger Markus Henel kann seine Trefferquote gegen die anfällige Gästeabwehr, die im Schnitt sechs Tore pro Spiel kassiert hat, nicht verbessern, er ist nämlich noch gesperrt. FV Freinsheim II hat zweimal in Folge nicht verloren und könnte sich mit einem Sieg maximal zwei Tabellenplätze auf Rang acht vorschieben. Bockenheim (14 Punkte) hat in sieben Spielen nur gegen Tabellenführer Bobenheim/Roxheim verloren. Dass der Gegner das Spiel vermutlich machen wird, kommt den Freinsheimern von ihrer Anlage her eher entgegen. In den beiden zurückliegenden Partien beruhte ihr Erfolg hauptsächlich darauf, dass die Defensive sicher stand. „Gegen Altleiningen und Dirmstein mussten wir gewinnen, gegen Bockenheim kann die Mannschaft zeigen, ob sie mehr will, als nur gegen den Abstieg spielen“, meint FVF-Trainer Holger Kaufmann. (mkö)

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