Bad Dürkheim Böhler-Elf beim „Überflieger“

Placeholder-Image

Bad Dürkheim. Nur drei B-Klassemannschaften aus der Region treten zu Punktspielen an. FV Freinsheim II musste sein Gastspiel beim SC Bobenheim-Roxheim wegen Personalmangels absagen.

SV 1911 Bad Dürkheim II spielt bei Tabellenführer TSV Königsbach (morgen, 14.30 Uhr), Rot-Weiss Seebach II empfängt FC Palatia Böhl (morgen, 12.30 Uhr), TuS Wachenheim gastiert bei TuS Lachen/Speyerdorf an (morgen, 14.30 Uhr). Mit TSV Königsbach wartet der „Überflieger“ der Liga auf SV 1911 Bad Dürkheim II. Hinter Dürkheim (24 Punkte) beginnt die zweite Tabellenhälfte, Königsbach hat zehn Punkte Vorsprung vor den Verfolgern. Nach der zuletzt gezeigten Leistung seiner Elf hält SVD-Trainer Sven Böhler einen Punkt für möglich, eine Überraschung wäre es trotzdem. Der eigene Kader könne es richten, denn Dürkheim II bekam schon in den letzten Spielen keine Hilfe „von oben“. Torjäger Andreas Schröck wird fehlen. Mit Palatia Böhl kommt der direkte und punktgleiche Tabellennachbar des SV Rot-Weiss Seebach II ins Meisterwasental. Mit Selbstvertrauen aus dem 7:0-Kantersieg gegen TuS Maikammer (7:0) vom letzten Spieltag. Seebach kann auf den Auswärtssieg bei Türkgücü Neustadt bauen, der ab der zweiten Halbzeit laut Betreuer Stefan Brodhag „hart erkämpft“ war: „Sollte die Mannschaft aber weiter so geschlossen auftreten wie in den letzten Spielen und wieder jeder für jeden arbeiten, stehen die Chancen auf drei Punkte gut.“ Als Belohnung winkt die Aussicht, dass Seebach den Abstand zur Abstiegszone weiter vergrößern kann. TuS Lachen/Speyerdorf (16 Punkte) und TuS Wachenheim (14) brauchen noch Punkte, um sich stärker von den Abstiegsplätzen distanzieren zu können. Was das Restprogramm bis zur Winterpause angeht, ist Lachen/Speyerdorf für den Wachenheimer Trainer Claus-Jürgen Helfrich auf dem Papier der „leichteste Gegner“. Übersetzt heißt das: Wachenheim muss in dem Spiel punkten, um nicht eventuell auf einem Abstiegsplatz zu überwintern. Beim 0:3 gegen Diedesfeld am vorigen Sonntag war Wachenheim spielerisch chancenlos, die Mannschaft ließ laut Helfrich aber auch Kampfmoral vermissen und genau die erwartet er jetzt in diesem Spiel. Bernd Frey kann im Mittelfeld wieder die Fäden ziehen. (mkö)

x