Kultur Solschenizyn: Jetzt ein eigenes Museum

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In Moskau erinnert seit Montag ein Museum an den vor 100 Jahren geborenen Schriftsteller und Dissidenten Alexander Solschenizyn (1918-2008). Es wurde in der früheren Wohnung des Autors der Lagerchronik „Archipel Gulag“ und Literaturnobelpreisträgers von 1970 eingerichtet, wie russische Medien berichteten. Die stellvertretende Moskauer Bürgermeisterin Natalia Sergunina sagte bei der Eröffnung des Museums: „Es ist eine Hommage an die Menschen, die mit ihm zusammen waren.“ An der Eröffnung nahm auch seine Witwe teil. Die Ausstellung zeigt in verschiedenen Themenbereichen Leben und Werk des Schriftstellers. Das Museum wurde in der Wohnung eingerichtet, in der Solschenizyn Anfang der 1970er Jahre verhaftet wurde. 1974 bürgerte die Sowjetunion den unbeugsamen Kritiker aus. Erst 20 Jahre später konnte er in seine Heimat zurückkehren.

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