Kultur Maximilian Hutlett: Pfälzer Bildhauer gestorben

Maximilian Hutlett ist tot. Der 1933 in Zweibrücken geborene Pfalzpreisträger für Plastik des Jahres 1975 starb in Wachenheim, wo er seit 1982 lebte. Hutlett, der nach einer Schreinerlehre an der Kaiserslauterer Meisterschule und der Saarbrücker Werkkunstschule studierte, zählt zu den bekannten Pfälzer Künstlern. Seit dem Ende der 1950er schuf er abstrakt-organische Holzskulpturen, später waren Landschaften aus Bronze sein Thema, die er mit Zylindern, Pyramiden, Kegeln oder Quadraten bespielte. Er sprach von „ortlosen Räumen“ als Spiegel seiner „inneren Geografie“. Die Arbeiten trugen Titel wie „Gebilde mit Plinthen“ (1967). Auch in seinen Bildern tauchen die Formen aus den Plastiken auf. 1965 ging Hutlett nach Berlin, später zog er zurück in die Pfalz – nach Neustadt. Neben dem Pfalzpreis wurde der nach einem Schlaganfall körperlich beeinträchtigte Hutlett auch mit dem Albert-Haueisen-Preis und dem Kunstpreis der Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde geehrt. Werke von ihm besitzt der Neue Berliner Kunstverein, das Museum Pfalzgalerie und das Mainzer Landesmuseum.