Kultur Kölner Filmpreis: Ehre für Jane Campion

Der mit 25.000 Euro dotierte Filmpreis Köln geht in diesem Jahr an die neuseeländische Regisseurin Jane Campion. Sie nimmt die Auszeichnung am 6. Oktober beim Film Festival Cologne entgegen, wie die Film- und Medienstiftung NRW gestern mitteilte. „Mit ihrem einzigartigen Blick auf ihre Protagonistinnen, ästhetischer Leichtigkeit und inhaltlicher Unbedingtheit wechselt sie überzeugend zwischen Kino und Fernsehen und ist damit die ideale Preisträgerin für den Filmpreis Köln“, sagte Geschäftsführerin Petra Müller. Campion war bereits für ihren zweiten Kurzfilm „Orangenschalen“ 1986 mit einer Goldenen Palme bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet worden. Ihre Literaturverfilmung „Ein Engel an meiner Tafel“ erhielt 1990 in Venedig sieben Preise. 1993 gewann Campion als erste Frau für „Das Piano“ in Cannes die Goldene Palme für den besten Film, die sie sich mit Chen Kaige („Lebewohl, meine Konkubine“) teilte. 1994 erhielt Jane Campion ebenfalls für „Das Piano“ einen Drehbuch-Oscar.