Kultur Gestorben: Historiker Eberhard Jäckel

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Der Historiker und Holocaustforscher Eberhard Jäckel ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Jäckel hatte sich zusammen mit der Publizistin Lea Rosh für die Errichtung eines Denkmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin stark gemacht. Mit seinem Tod verliere die Bundesrepublik einen ihrer engagiertesten Streiter für die Erinnerung, teilte die für das Denkmal zuständige Stiftung mit. Der Vorsitzende des Kuratoriums, Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), sagte: „Das bürgerschaftliche Engagement Jäckels wurde von der Politik, die die Pflege der Erinnerung an den Holocaust als staatliche Aufgabe begriff, aufgenommen.“ Jäckel war von 1967 bis 1997 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart. Die Aufarbeitung des Holocaust war sein Hauptforschungsthema. Zusammen mit Lea Rosh drehte er auch die Dokumentation „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“.

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