Beziehungskiste Beziehungskolumne: Großeltern

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Wenn in der Pandemie Oma und Opa ihre Enkel betreuen, wächst die Nähe. Und wie geht es weiter?

„Da unsere Kinder (2 und 4) in den letzten drei Monaten nicht in der Kita waren, haben uns meine Schwiegereltern täglich bei der Betreuung unterstützt. Die Kinder haben sich sehr an Oma und Opa gewöhnt und umgekehrt auch. Jetzt öffnet die Kita wieder und wir freuen uns auf unser normales Familienleben. Wie können wir die entstandene Nähe der Kinder zu den Großeltern integrieren?“

Da haben Sie und Ihre Kinder aber Glück, dass Sie solch eine Unterstützung hatten und diese auch annehmen konnten. Das spricht sehr für Ihr Miteinander. Sie tun gut daran, die Veränderung vorzubereiten. Besprechen Sie zunächst als Eltern, wie Sie sich den künftigen Kontakt Ihrer Kinder mit den Großeltern vorstellen, etwa: Die Großeltern besuchen die junge Familie zweimal pro Woche nach der Kita. Oder: Samstag ist Oma-und-Opa-Tag. Videotelefonate tragen zur Beziehungspflege bei. Im zweiten Schritt reden Sie als Eltern mit den Großeltern und erfragen deren Vorstellungen. Aus deren und Ihren Wünschen treffen Sie gemeinsame Vereinbarungen. Vergessen Sie keinesfalls den elterlichen Dank in Form eines angemessenen Geschenkes an die Großeltern – auch wenn diese Ihre Kinder gerne und aus Liebe betreut haben.

Liebe Leser, haben Sie ähnliche Fragen? Dann schicken Sie diese per Post an RHEINPFALZ am SONNTAG, Beziehungskiste; Ostbahnstraße 12, 76829 Landau oder per E-Mail an ras-beziehungskiste@rheinpfalz.de.

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