Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Neuer Hauptsponsor sorgt beim FKP für Planungssicherheit

Bei der Präsentation des neuen Hauptsponsors: von links der künftige FKP-Trainer Daniel Paulus, Supremo-Chef Walter Weichhart, F
Bei der Präsentation des neuen Hauptsponsors: von links der künftige FKP-Trainer Daniel Paulus, Supremo-Chef Walter Weichhart, FKP-Präsident und Framas-Vertreter Matthias Schaufler, FKP-Aufsichtsratsvorsitzender und Wawi-Boss Richard Müller, Michael Merl (kaufmännischer Leiter bei Supremo) und FKP-Präsident Jürgen Kölsch.

Für den FK Pirmasens geht es in die heiße Phase des Rennens um die Oberliga-Vizemeisterschaft. Am Mittwoch gastiert der Tabellenzweite auf dem Betzenberg beim FCK II. Vor dem Spiel präsentiert der Verein einen neuen Hauptsponsor.

Kappa auf der Brust, Framas auf dem Rücken – diese Werbe-Kombi prangt künftig auf den Trikots der ersten und der zweiten Mannschaft des FK Pirmasens. Und auf den Hosen steht Wawi. Das Pirmasenser Schuhunternehmen Supremo Shoes & Boots GmbH, Lizenznehmer des italienischen Sportartikelherstellers Kappa, ist für die nächsten fünf Saisons der neue Hauptsponsor und Kappa der Ausrüster des aktuellen Tabellenzweiten der Fußball-Oberliga. Dies teilten der FKP und Supremo-Chef Walter Weichhart am Montag in einer Pressekonferenz mit.

Framas und Wawi machen weiter

Der Verein wird nach RHEINPFALZ-Informationen bis 2029 jährlich einen niedrigen sechsstelligen Betrag erhalten. Der bisherige Hauptsponsor, die Pirmasenser Framas-Kunststofftechnik GmbH, engagiere sich, so FKP-Präsident Jürgen Kölsch, in unverändertem Maße weiter. Das gelte auch für den anderen Großsponsor, die Pirmasenser Wawi Schokolade AG. Deren Chef, FKP-Aufsichtsratsvorsitzender Richard Müller, war am Montag ebenso wie FKP-Präsident und Framas-Vertreter Matthias Schaufler bei der Präsentation des neuen Hauptsponsors vor Ort. „All das gibt dem Gesamtverein Planungssicherheit. Und natürlich sind alle anderen Sponsoren weiter wichtig“, betonte Kölsch.

Schwereres Restprogramm

Während die Vereinsführung Erfolge bei der Sponsorensuche vermeldet, hat die erste Fußballmannschaft des FKP in der Oberliga am vergangenen Wochenende den zweiten Platz hinter der bereits als Meister feststehenden Eintracht Trier zurückerobert. Allerdings ist das Restprogramm der Pirmasenser schwieriger als das der punktgleichen, in der Tordifferenz um vier Treffer schlechteren Gonsenheimer. Der FKP muss zunächst am Mittwoch (16 Uhr) auf dem Betzenberg beim Tabellensechsten 1. FC Kaiserslautern II antreten, dann geht’s am Samstag auf der Husterhöhe gegen die auf Rang fünf zurückgefallene Wormatia Worms und eine Woche darauf nach Trier. Es folgen danach noch die Partien gegen Karbach (18. Mai) und in Dudenhofen (2. Juni).

Die Partie auf dem „Betze“ ist für Dennis Krob eine besondere. Der FKP-Stürmer spielte von den Bambini bis zur B-Jugend beim FCK. „Ich bin FCK-Mitglied, seit ich auf der Welt bin. Die ganze Familie ist FCK-verrückt“, erzählt Krob. Er hätte ihn riesig gefreut, wenn das Oberliga-Westpfalzderby im Fritz-Walter-Stadion ausgetragen worden wäre, „aber leider sind wir nur auf Platz 4, obwohl bestimmt viele Zuschauer kommen“. Einmal spielte er schon in der WM-Arena: Beim 2:0-Sieg im Jahr 2017 traf er gegen den FCK II einmal. Nach dem 3:0-Hinspielsieg in der laufenden Runde (mit einem Krob-Tor) hatte er von den FCK-Reservekickern keinen guten Eindruck: „Die sind sehr überheblich aufgetreten.“

FKP hofft auf Jänicke

Wichtig wird für den FKP sein, ob der vorigen Freitag beim 3:0 gegen Quierschied erkrankt fehlende Tobias Jänicke wieder fit wird. „Das sollte bis Mittwoch reichen“, geht Co-Trainer Hagen Burkhart von einem Einsatz des Ex-Profis aus. Luca Eichhorns lädierter Fuß habe die 90-minütige Belastung gegen Quierschied gut verkraftet.

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