1. FC Kaiserslautern Was die FCK-Spieler, Trainer Funkel und Boss Hengen zum Finaleinzug sagen
Der 1. FC Kaiserslautern steht zum achten Mal in seiner Vereinsgeschichte im DFB-Pokalendspiel. 2:0 siegte der FCK am Dienstag beim 1. FC Saarbrücken.
Abwehrspieler Jean Zimmer: Man hat gesehen, dass es kein schönes Spiel wird und wir uns darauf nicht einlassen wollten. Wir haben geduldig gespielt. Vorne waren wir unheimlich effizient. Wir hatten beim 1:0 etwas Glück. Hinten haben wir unfassbar verteidigt. Wir fahren jetzt ins Fritz-Walter-Stadion nach Kaiserslautern, das gefühlt voller ist als das Stadion hier. Ich freue mich darauf, dort einzulaufen.
Mittelfeldspieler Marlon Ritter: Die Anspannung war extrem groß. Das hatten wir noch nie, dass alle so fokussiert waren und so gierig darauf, ins Finale einzuziehen. Das letzte Mal war es beim Relegationsrückspiel in Dresden. Wir wussten, dass es kein schönes Spiel werden wird. Aber das liegt uns mehr als Bundesligisten, deswegen hatten wir weder Angst noch wollten wir, dass das Spiel woanders hin verlegt wird. Wir wollten genau hier ins Finale einziehen. Die Chance, ins Finale einzuziehen, wird wohl nie mehr wieder kommen. Das ist eine Riesensache. So etwas erlebt man nicht als Verein, der in der Zweiten oder Dritten Liga herumdümpelt. Die Fans werden Berlin auseinandernehmen, egal, wer Gegner wird. Wir haben aber leider noch andere Aufgaben, die viel wichtiger sind: Wir wollen in der Liga bleiben.
FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen: Wenn man ein Finale erreicht, ist das unfassbar. Wir haben eine reife Leistung gezeigt. Wir wollten uns nicht auskontern lassen. In der ersten Halbzeit war es zäh, aber es war gut, dass wir dann früh in der zweiten Halbzeit das 1:0 erzielt. Dann hat man gesehen, wenn wir Räume bekommen, dass wir auch Chancen kreieren können. Rein sportlich waren noch nicht viele im Pokalfinale, Es ist ein riesen Imagegewinn für den Verein und auch finanziell wichtig. Wir können uns weiter konsolidieren. Das tut uns sehr gut.
Almamy Touré, Abwehrspieler des FCK: Dien erste Halbzeit war nicht leicht, aber wir gingen mit mehr Motivation und Selbstbewusstsein in die zweite Halbzeit. Die Saison war bislang nicht einfach für uns. Der Sieg tut uns gut. Ich bin sehr glücklich, dass ich das 2:0 erzielt habe. Ich bin froh, dass ich wieder nach Berlin zum Finale darf. Mit Frankfurt stand ich schon einmal in Berlin. Ich bin froh, dass ich mit dem FCK und der Mannschaft dahin fahren darf.
Friedhelm Funkel, Trainer des FCK: Wir sind überglücklich. Wir haben uns nicht auskontern lassen. Man hat heute Geduld gebraucht. Es war kein gutes Spiel in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit haben wir uns mehr zugetraut, aber dennoch nicht viel zugelassen.
