1. FC Kaiserslautern
Vertrag von FCK-Vereinsmanager Marcus Endlich nicht verlängert
Sowohl Endlich als auch Vorstandsvorsitzender Gero Scira bestätigten auf Anfrage dieser Zeitung, dass der Vertrag nach Willen des Vereins auslaufen wird. Darüber hinaus wollte sich keiner der beiden äußern. Endlich, früher Geschäftsführer des Handball-Zweitligisten Eulen Ludwigshafen, war im Sommer 2024 für die neu geschaffene Stelle des Vereinsmanagers engagiert worden – zunächst für ein Jahr. Anschließend war der Vertrag zweimal kurzfristig verlängert worden. Eine weitere Befristung ist gesetzlich nicht möglich. Daher soll das Beschäftigungsverhältnis am 10. Juni enden – just an dem Tag, an dem Endlich seinen 50. Geburtstag feiert.
Die Stelle ist auch bereits wieder ausgeschrieben. Auf der Internetseite des 1. FC Kaiserslautern ist das Anforderungs- und Tätigkeitsprofil zu lesen. Zu den Aufgaben gehören Leitung und Organisation der Geschäftsstelle des eingetragenen Vereins – nicht des Profigeschäfts, das in der Kapitalgesellschaft zusammengefasst ist –, die Verantwortung „für die zentralen Vereinsbereiche wie Mitgliederwesen, Vereinsorganisation und Finanzen“, die strategische Weiterentwicklung des Vereins sowie „die Weiterentwicklung von Vereinsstrukturen, Angeboten und Projekten“.
Kein Wort über Frist oder Befristung
Erwartet werden unter anderem ein abgeschlossenes Studium oder eine vergleichbare Ausbildung im Bereich Sportmanagement, Betriebswirtschaft oder Vereinsmanagement; dazu eine „ausgeprägte Kommunikations- und Organisationsfähigkeit“ sowie strategisches Denken. Vor allem aber soll der Vereinsmanager eine große Leidenschaft für Sport- und Vereinsarbeit haben und „sicher mit verschiedenen Gremien und Stakeholdern“ kommunizieren können.
Ob der neue Vereinsmanager wieder nur befristet eingestellt wird, ist der Anzeige nicht zu entnehmen. Ein Termin, bis wann Bewerbungen möglich sein sollen, wird ebenfalls nicht genannt.
Der hauptamtliche Vereinsmanager ist dem ehrenamtlichen Vorstand unterstellt und berichtspflichtig. Die Stelle war vor zwei Jahren unter anderem deshalb geschaffen worden, weil die Mitgliederkampagne dem Verein Tausende neuer Mitglieder zugeführt hat.
