1. FC Kaiserslautern Kommentar: Duale Ausbildung tut gut

Der FCK lebt mehr denn je von seiner guten Jugendarbeit. Mit Alexander Bugera fand sich ein sehr begabter
Nachfolger für Gunther Metz.
Der 1. FC Kaiserslautern hat einen Top-Trainer verloren: Dass Gunther Metz nach 16 Jahren erfolgreicher Arbeit als Nachwuchs-Coach aufgesteckt hat, ist sehr bedauerlich. Das war vermeidbar. Mit Alexander Bugera ist ein noch junger Trainer zu seinem Nachfolger befördert worden, der im Nachwuchsleistungszentrum des FCK durch sein positives Naturell, durch sein Talent und seine Begeisterungsfähigkeit imponiert. Der FCK hat sechs Spieler der letzten U19, die Metz formte, mit Profiverträgen ausgestattet. Vier sind heute im Kader der U 23, zwei im Aufgebot der U19. Aber Lennart Grill, Torben Müsel, Nicklas Shipnoski und David Tomic trainieren mit den Profis. Patrick Salata und Valdrin Mustafa wird die Praxis, die sie im Talentschuppen der U23 erhalten, auch gut tun. Die Verträge haben keinen Alibi-Charakter. Die Talente dürfen sich auf dem Weg nach oben durch einen Schritt zurück nicht entmutigen lassen. Sie sind Profis in Ausbildung! Es ist wichtig, Spielpraxis zu sammeln. Besser heute gegen den FKP auf dem Platz, als in Lübeck auf der Bank. Nils Seufert, im zweiten Jahr Profi, hat die duale Ausbildung – Training bei den Profis, Einsätze in der U23 – gut getan. Der 20-Jährige darf heute in Lübeck auf einen Einsatz hoffen.
