1. FC Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel „Es macht mich extrem stolz“: Die FCK-Stimmen nach dem Sieg auf Schalke

„Kralle“ hielt sie alle: Julian Krahls Weste war zum fünften Mal in dieser Saison blütenrein.
»Kralle« hielt sie alle: Julian Krahls Weste war zum fünften Mal in dieser Saison blütenrein.

Die Roten Teufel reiten im Augenblick die Welle des Erfolges. 14 Punkte holten sie aus den letzten sechs Spielen, belegen vorübergehend Platz zwei. Und nun steht das Derby an.

Boris Tomiak (Verteidiger des FCK): „Wir können echt stolz darauf sein, welche Leistung wir gezeigt haben. Wir sind inzwischen eine sehr gefestigte Mannschaft – und auf einem guten Weg. Es war ein hochverdienter Sieg. Gerade in solch einem Stadion, mit solch einer Lautstärke, ist es sehr wichtig, wenn du die ersten Chancen gleich nutzt. Das macht alles ein bisschen einfacher. Wir müssen den Schwung mitnehmen, bekommen von Woche zu Woche mehr Selbstvertrauen, die Abläufe funktionieren immer besser.“

Daniel Hanslik (Torschütze des FCK): „Ein rundum gelungener Auswärtsauftritt, nicht nur von uns, sondern auch von unseren Fans. Überragend. Offensiv waren wir sehr effektiv, hinten haben wir uns überall reingeworfen. So gewinnt man auf einem schwer bespielbaren Platz, wo eher die Kampfkomponente den Ausschlag gegeben hat. Es war eine abgeklärte Leistung von uns. Wir fangen auch schwächere Phasen im Kollektiv einfach besser auf. Und wir hatten natürlich auch das nötige Spielglück, zum Beispiel mit dem Elfmeter, der zurückgenommen wird. Heute ist viel für uns zusammengekommen. Im Derby geht es nun nicht nur um das Ergebnis, sondern auch um die Ehre und das Selbstwertgefühl. Wir haben noch was Kleines offen. Nicht nur für uns, sondern für die ganze Region.“

Arbeitete erneut ungemein viel: Daniel Hanslik (Zweiter von links).
Arbeitete erneut ungemein viel: Daniel Hanslik (Zweiter von links).

Julian Krahl (Torhüter des FCK): „Es macht mich extrem stolz, wie wir alles verteidigen. Mentalität und Wille sind immer da, das rechne ich den Jungs ganz hoch an. Die Art, wie wir mit Führungen und Rückständen umgehen, hat sich verändert. Klar, wir haben gerade einen kleinen Lauf, da ist es einfacher, mit so etwas umzugehen. Da passieren die Dinge einfach. Es ist heute schön, morgen auch noch. Wir wissen aber, was wir vor der Brust haben. Das Stadion hier ist auch schön, doch nichts geht über den Betze. Jetzt kommt das Derby, und da sind wir alle sehr, sehr heiß.“

Jan Elvedi (Verteidiger des FCK): „Das Ergebnis ist am Ende ein bisschen deutlicher, als das Spiel es war. Wir hatten auch das Quäntchen Glück, dass wir zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht haben. Die Elfmetersituation war auch für uns sehr verwirrend, zum Glück wurde sie für uns entschieden. Für uns ist das superschön im Moment. Es wird wahrscheinlich nicht so bleiben. Wir müssen einfach weitermachen, wir haben einen kleinen Lauf. Wir wollen die Welle reiten, so lange sie anhält – und demütig bleiben. Aktuell ist es wirklich so, dass alle performen, auch die, die reinkommen. Der Konkurrenzkampf ist riesig in der Mannschaft. Genau das treibt uns voran und macht uns besser. Ich bin super-dankbar für die Umstände, die wir in Kaiserslautern haben. Ich habe unfassbar viel Spaß. Wir sind für das Derby topmotiviert.“

Durfte reichlich applaudieren: Trainer Markus Anfang.
Durfte reichlich applaudieren: Trainer Markus Anfang.

Markus Anfang (Trainer des FCK): „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt das zweite und das dritte Tor gemacht. Insgesamt sind wir total happy damit, dass wir hier 3:0 gewonnen haben, dass wir zu null gespielt haben. Der Wermutstropfen ist, dass Ragnar sich verletzt, wir wissen im Augenblick nicht, was er genau hat. Er muss nun erst mal untersucht werden.“

Kees van Wonderen (Trainer des FC Schalke 04): „Wir sind auseinandergefallen. Das darf nie passieren. Wir müssen immer beieinander bleiben und sind alle sehr enttäuscht. Es fällt das 0:1, und dann sieht es aus, als würde die Luft aus unserer Mannschaft weichen. Man kann verlieren, aber nicht so. Wir haben in Hamburg gezeigt, wie gut wir sein können. Heute haben wir gezeigt, wie schlecht wir sein können. Der Unterschied muss raus.“

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

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