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Sonntag, 10. März 2019 Drucken

Sport

FCK: Mads Albaek als Steuermann

Von Horst Konzok

Er würde gerne beim FCK bleiben: Mads Albaeks Vertrag endet am 30. Juni.

Er würde gerne beim FCK bleiben: Mads Albaeks Vertrag endet am 30. Juni. (Foto: Kunz)

Der FCK steht Sonntag (13 Uhr) im Drittliga-Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena unter Druck. Es gilt, sich von den vier Abstiegsplätzen abzusetzen.

Ein neuer Anlauf: Mads Albaek, der Däne, 2017 von IFK Göteborg aus der ersten schwedischen Liga nach Kaiserslautern gekommen, gibt sonntags nach auskuriertem Faserriss im Oberschenkel sein Comeback. Der 29-Jährige, für Trainer Sascha Hildmann ein „Riesenfußballer“, ist der Hoffnungsträger. In den beiden ersten Spielen nach Hildmanns Verpflichtung war Albaek der beste Lauterer: dem 0:0 gegen Würzburg folgten das 1:0 in Meppen – und Albaeks nächste Verletzung. Schon sein erstes Jahr beim FCK – ein Seuchenjahr. Schambeinentzündung, Therapie, OP – monatelang fehlte der Mittelfeldmotor. Mit einem gesunden Albaek hätte es in der Zweiten Liga wohl zum Klassenverbleib gereicht. „Ich fühle mich gut“, sagt Albaek vor seinem neuerlichen Comeback. „Mads wird spielen. Ich bin froh, dass er zurück ist. Ich freue mich auf seine Erfahrung, wie er sich auf engstem Raum freispielt, gute Pässe spielt. Er soll sein Spiel spielen, er soll einfach er selbst sein“, sagt sein Trainer. Er sieht in dem 29-Jährigen den idealen Steuermann für die Mannschaft.

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

Die Rolle mag Albaek gerne annehmen, sieht seine Mannschaft in der „englischen Woche“ mit den Heimspielen am Sonntag und am Mittwoch (19 Uhr) gegen Braunschweig vor „richtungsweisenden Spielen“. Die in den letzten Spielminuten verschenkten vier Siege, dazu ein Punkt gegen Münster – für Albaek ein Graus. „Du gewinnst in Karlsruhe, keine Top-Leistung, aber eine starke zweite Halbzeit, du führst gegen Zwickau, hast viele Chancen – und bekommst am Ende wieder so ein Scheiß-Tor zum 1:1“, hadert Albaek. Er sieht beim FCK mit jungen Spielern wie Lennart Grill (20) und Toni Jonjic (19) eine Mannschaft mit Perspektive wachsen. „Das ist sehr wichtig für die nächsten Jahre“, sagt der Däne, der im Hier und Heute helfen will. „Wir, die älteren Spieler, müssen dafür sorgen, dass wir die letzten Momente der Spiele besser bestehen, nicht wie in Karlsruhe, gegen Zwickau oder zuletzt in Köln in den letzten zehn Minuten vogelwild spielen“, sieht sich der 29-Jährige in der Pflicht.

Das Beste für die Mannschaft

Es sind noch zwölf Spiele – 13 hat Albaek in dieser Saison erst bestritten. „Ich fokussiere mich total auf diese Spiele. Ich habe nur noch drei Monate Kontrakt hier. Ich versuche, das Beste für die Mannschaft, den Trainer und den Verein zu machen. Der Trainer ist sehr gut, wir haben aber zu viele Unentschieden“, betont Albaek, der sich mit seiner Familie in der Pfalz daheim fühlt. „Ich würde gerne bleiben – ja, ganz klar“, sagt der Steuermann, der heute auch Kapitän sein könnte.