Wirtschaft Zalando: Neue Logistikzentren in Polen und Italien

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«Berlin». Europas größter Online-Modehändler Zalando will seinen Wachstumskurs mit zwei großen neuen Logistikzentren in Polen und Italien vorantreiben. So wolle der Amazon-Konkurrent die Kapazitäten für einen Jahresumsatz von 10 Milliarden Euro schaffen, sagte Co-Firmenchef Rubin Ritter gestern.

Aktuell liegt er unter 4 Milliarden Euro. Den Kapazitätsausbau und Automatisierungen lässt sich Zalando 250 Millionen Euro in diesem Jahr kosten. Das drückt auf die Gewinnmargen. Ritter kündigte an, zwar werde das Umsatzwachstum 2017 in der oberen Hälfte des Wachstumskorridors von 20 bis 25 Prozent liegen. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) werde aber am unteren Rand der Spanne von 5 bis 6 Prozent landen. 2016 hatte der Konzern bei einem Umsatz von 3,6 Milliarden Euro eine Ebit-Marge von 5,9 Prozent erzielt. Im ersten Halbjahr stiegen die Erlöse von Zalando um 21,5 Prozent auf 2,08 Milliarden Euro, während das bereinigte Ebit (Gewinn vor Steuern und Zinsen) auf Vorjahreshöhe bei 81,8 Millionen verharrte. Treiber im zweiten Quartal seien die steigende Kundenanzahl und der Anstieg der Bestellungen gewesen. Das 2008 gegründete Unternehmen verkauft online in 15 europäischen Ländern.

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