Ukraine-Krieg Wirtschaftsministerin fürchtet massive Folgen durch Sanktionen
Das teilte Schmitt am Freitag nach einer Telefonkonferenz mit Vertretern der Industrie- und Handelskammern (IHK) und der Landesvereinigung der Unternehmerverbände (LVU) mit. Zentrales Problem sei die Frage nach einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung. „Eine weitere Kostensteigerung ist für unsere Industrie sowie die vielen kleinen und mittelständischen Betriebe, gerade in den energieintensiven Branchen, nur schwer zu stemmen.“ Sie nehme zudem die Befürchtungen der Firmen, Ziel russischer Cyberangriffe zu werden, sehr ernst.
Laut LVU-Hauptgeschäftsführer Karsten Tacke führt der russische Angriff „auf dem ohnehin schon angespannten Energiemarkt zu inflationären Preissteigerungen“. Er forderte „schnelle und unbürokratische Entlastungen“ sowie Überbrückungshilfen. Günter Jertz, Hauptgeschäftsführer der IHK Rheinhessen, sagte, die dramatische Lage steigere die Unsicherheit international tätiger Firmen parallel zu Corona-Pandemie und Lieferengpässen weiter. Das zeigten viele Anrufe, die bei den vier IHKs in Rheinland-Pfalz eingingen.