Wirtschaft Wintershall: Mehr Umsatz und Gewinn

Placeholder-Image

«Kassel». Der größte deutsche Öl- und Gas-Produzent Wintershall sieht sich vor dem geplanten Zusammenschluss mit dem Konkurrenten Dea in guter Verfassung. Nach einem Umsatz- und Ergebnissprung 2017 will die BASF-Tochter im laufenden Jahr weiter zulegen. Bei einer gleich gebliebenen Produktion kletterte der Umsatz 2017 gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Sondereinflüssen) legte um gut 50 Prozent auf 793 Millionen Euro zu. Unter dem Strich blieb ein an die BASF abzuführender Gewinn von 719 Millionen Euro, nahezu doppelt soviel wie 2016. „Bei Umsatz und Ergebnis vor Zinsen und Steuern vor Sondereinflüssen erwarten wir einen deutlichen Anstieg“, sagte Wintershall-Chef Mario Mehren zu den Erwartungen für 2018. Dazu beitragen sollen vor allem höhere Ölpreise und eine höhere Produktion durch neu in Betrieb genommene Felder etwa in Norwegen. Wintershall will sich weiterhin an der weltweiten Exploration neuer Öl-und Gasfelder beteiligen.

x