Wirtschaft Verbraucher-Tipp: So bleibt Basilikum frisch

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Beim Basilikum-Ernten sollte man zuerst die größten Blätter der obersten Triebe verwenden.

Viele Basilikum-Töpfchen aus dem Supermarkt gehen schon nach wenigen Tagen ein. Das kann viele Gründe haben. Falsches Gießen etwa, falsches Zupfen – oder zu viele Pflanzen im Topf.

Im Supermarkt sah das Basilikum-Töpfchen noch frisch und knackig aus – doch schon nach wenigen Tagen lässt es zu Hause die Blätter hängen. Ein möglicher Grund dafür ist das wahllose Zupfen einzelner Blätter. Wer länger etwas von dem Küchenkraut haben will, sollte die Stängel mit einem scharfen Messer oder einer Schere abschneiden, empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung. Häufig seien die Kräuter aus dem Supermarkt auch sehr dicht gepflanzt. Dann können sie besser wachsen, wenn sie in mehrere Teile getrennt und mit Blumenerde in einen größeren Kasten gesetzt werden - praktischerweise vermischt mit Kompost, Hornspänen oder Kaffeesatz. Ideal sei als Standort die Fensterbank oder der Balkon.

Staunässe mag es nicht

Wer das Basilikum im Supermarkt-Töpfchen belässt, sollte die durchsichtige Plastikhülle nicht komplett entfernen, sondern täglich um einen Zentimeter kürzen. So kann sich die Mimose unter den Küchenkräutern langsam an die neue Umgebung gewöhnen. Beim Ernten sollte man zuerst die größten Blätter der obersten Triebe bis zu den nächsten Blattachseln verwenden. So können neue Triebe nachwachsen. Basilikum braucht täglich Wasser, aber nur geringe Mengen – Staunässe mag er nicht. Das typisch pfeffrig-süße Aroma lässt sich für wenige Tage erhalten, indem man die Blätter mit Stängel in eine mit feuchtem Küchenpapier ausgelegte Frischebox in den Kühlschrank legt. Basilikum lässt sich auch in Eiswürfeln einfrieren oder in Form von Ölen haltbar machen. Dafür empfehlen die Ernährungsexperten, eine Flasche mit einem hochwertigen Olivenöl zu füllen. Knoblauch und zwei Handvoll gewaschene Blätter hinzugeben und fest verschlossen acht bis zehn Tage stehen lassen.

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