Neue Autos RHEINPFALZ Plus Artikel Subaru Forester: SUV-Klassiker legt Neustart hin

Mit ihm kann man sich getrost ins Gelände wagen: der Geländewagen Forester von Subaru.
Mit ihm kann man sich getrost ins Gelände wagen: der Geländewagen Forester von Subaru.

Erstaunlich, was der neu aufgelegte Subaru Forester alles kann: Zum Beispiel auf steilem und sandigen Gelände auf die Seite kippen und auf nur drei Reifen vorankraxeln.

Oder mit Tempo 80 in eine nasse Kopfsteinpflasterkurve preschen und die Spur halten, oder aus Tempo 100 präzise einen Hütchen-Slalom meistern. Der japanische Autobauer, der als weltgrößter Hersteller von allradgetriebenen Pkw gilt, hat sein 1997 erstmals vorgestelltes SUV namens Forester jetzt modernisiert. Die sechste Generation soll als „sportlich-robuste Allradikone“ mit geschärftem Design, erweitertem Komfort und mehr Sicherheit für Zuspruch bei treuen und potenziellen neuen Kunden sorgen.

Über Stock und Stein

Außergewöhnlich ist auf jeden Fall die enorme Geländegängigkeit, die man dem optisch attraktiven und „zivilisiert“ wirkenden Wagen zunächst nicht zutraut. Bei Tests auf einem ehemals militärischen Übungsgelände in Brandenburg zeigte sich indes, wie der Forester angesichts von 220 Millimetern Bodenfreiheit sowie Allradtechnik und Assistenzsystemen souverän über Stock und Stein manövrieren kann. Auf Straßen punktet er zudem mit sicherem Fahrverhalten und angenehmem Abrollkomfort.

E-Motor hilft

Der 136 PS leistende 2,0-Liter-Boxerbenziner (182 Nm Drehmoment) wird von einem kleinen Elektromotor (17 PS/66 Nm) unterstützt. So ergibt sich laut Subaru ein kombinierter Spritverbrauch von 8,1 Litern pro 100 Kilometer (CO2: 183 g/km). Der Wagen misst jetzt 4,67 Meter, ist länger und breiter als sein Vorgänger und bietet 1731 Liter maximales Laderaumvolumen. Die zulässige Anhängelast des 1,7-Tonners beträgt 2055 Kilogramm (bei 8 Prozent Steigung); dies könnte für ein Zugfahrzeug dieses Zuschnitts ruhig mehr sein. Der Subaru Outback etwa darf mehr an den Haken nehmen.

Fünf Jahre Garantie

Was neben den Sicherheits- und Konnektivitäts-Features noch positiv zu erwähnen ist: die Fünf-Jahres-Vollgarantie bis 160.000 Kilometer. Hinzu kommen zwölf Jahre gegen Durchrostung, drei Jahre gegen Oberflächenkorrosion, drei Jahre auf Original-Zubehör und -Ersatzteile sowie ein Schutzbrief.

Je nach Ausstattungslinie beginnen die Grundpreise bei 40.490 Euro (Trend), 43.790 Euro (Active), 45.740 (Exclusive) und 49.190 (Platinum).

„Globaler Bestseller“

Die Subaru Deutschland GmbH hat von 1980 bis Ende 2024 rund 418.000 Subarus bei uns verkauft. Vergangenes Jahr waren es 4510 Neufahrzeuge, was einem leichten Rückgang gleichkommt. Volker Dannath, Geschäftsführer von Subaru Deutschland mit Sitz in Friedberg/Hessen, weist jedoch darauf hin, dass der Anteil im Privat-Markt gleichzeitig um 1,4 Prozent gestiegen sei.

Den Forester nennt Dannath einen „echten globalen Bestseller“. Weltweit seien in den vergangenen fast drei Jahrzehnten über fünf Millionen dieser Fahrzeuge abgesetzt worden, davon fast 370.000 in Europa. Hierzulande wurden den weiteren Angaben zufolge von 1997 bis Ende 2024 knapp 89.000 Forester verkauft, in den besten Jahren jeweils über 5000.

Mehr zum Thema
x