Wirtschaft SONDERPOSTEN: Ärger um Spende für Klitschko- Stiftung

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Die ukrainische Klitschko-Stiftung muss weiterhin auf eine umstrittene Großspende des Oldenburger Energieversorgers EWE warten. Der inzwischen entlassene EWE-Vorstandschef Matthias Brückmann hatte den früheren Boxweltmeistern Wladimir und Vitali Klitschko 2016 als Gast einer Stiftungsgala zugesagt, dass die Firma 253.000 Euro zugunsten ukrainischer Kinder spenden werde. Monate später ließ er den Betrag zunächst bei der Münchener Maecenata-Stiftung zwischenparken. Noch bevor das Geld in die Ukraine weiterüberwiesen wurde, beschloss der Energieversorger im Februar dieses Jahres, Brückmann wegen der eigenmächtigen Spendenzusage und anderer mutmaßlicher Verfehlungen zu entlassen. Daraufhin brachte Maecenata eine Rücküberweisung des zwischengeparkten Geldes ins Gespräch, womit aber die Klitschko-Stiftung nicht einverstanden war. Seitdem führt die EWE Gespräche mit der Klitschko-Stiftung, „um schnellstmöglich eine Lösung zu finden“, wie ein Firmensprecher jetzt auf Anfrage mitteilte. Aus EWE-Sicht sei Brückmanns Spendenzusage „zweifelsfrei unrechtmäßig zustande gekommen“. Daher sei die Firma als Aktiengesellschaft juristisch verpflichtet, den Betrag zurückzufordern. Offenbar hofft das Unternehmen darauf, dass Brückmann die Spende privat bezahlt. Er hatte dies kurz vor seiner Entlassung noch in Aussicht gestellt. Nach seiner Absetzung ließ er offen, ob er weiterhin dazu steht. Eine Maecenata-Sprecherin sagte auf Nachfrage: „Wir warten jetzt solange ab, bis die sich geeinigt haben.“

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