Wirtschaft Siemens: Niederlage im Turbinen-Streit

«Moskau.» Im Streit um Siemens-Turbinen, die gegen ein Embargo von Russland auf die Krim verbracht wurden, hat der Münchener Konzern eine juristische Niederlage erlitten. Ein Moskauer Gericht lehnte den Antrag von Siemens ab, die Kraftwerksturbinen zu beschlagnahmen und ihre Inbetriebnahme zu untersagen. Das teilten gestern russische Medien unter Bezug auf entsprechende Gerichtsdokumente mit. 2014 hatte Russland die ukrainische Halbinsel annektiert. Weil das Land deswegen EU-Sanktionen unterliegt, dürfen europäische Unternehmen dort keine Geschäfte machen. Siemens sieht sich als Opfer seines russischen Kunden.
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