Wirtschaft Schickedanz: Ende eines langen Streits

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«Köln». In einem langwierigen Prozess mit prominenten Beteiligten ist das letzte Wort gesprochen. Im Rechtsstreit zwischen Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz und dem früheren Top-Banker Matthias Graf von Krockow verzichtet die Klägerin überraschend auf alle Ansprüche. Von Krockow war einst Sprecher der vier persönlich haftenden Gesellschafter der Privatbank Sal. Oppenheim. Der Vorsitzende Richter Marcus Leckel stellte klar, dass dieser Verzicht „sämtliche Ansprüche“ umfasse, die Schickedanz gegen den Beklagten von Krockow womöglich zustehen könnten – „aus welchem Rechtsgrund auch immer“. Sie müsse die Kosten des Rechtsstreits tragen. Damit ist ein Schlussstrich gezogen unter ein Verfahren, in dem Schickedanz Ende 2012 ursprünglich von 14 Beklagten zusammen 1,9 Milliarden Euro Schadenersatz verlangt hatte. Darunter war ihre frühere Hausbank Sal. Oppenheim und ihr einstiger Vermögensberater Josef Esch. Vor einem Jahr hatte sich Schickedanz mit 13 Beklagten auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt. Nur von Krockow hatte sich dem nicht angeschlossen.

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