Wirtschaft Rohöl: Preise steigen wieder

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Frankfurt

. Die Spannungen im Syrien-Konflikt und ein Produktionsausfall in Libyen haben gestern Öl verteuert. Nordseeöl der Sorte Brent kostete mit 55,79 Dollar je Barrel (159 Liter) 1 Prozent mehr. Der Preis für das US-Leichtöl WTI stieg um 0,8 Prozent auf 52,68 Dollar. Nach der Bombardierung eines syrischen Militärstützpunkts vergangene Woche verschärft sich der Ton dem Westen und Russland. In Libyen wurde zudem auf dem größten Ölfeld des Landes die Förderung eingestellt, da Unbekannte eine Pipeline zu einem Exportterminal blockierten. Unruhen behindern in dem Land immer wieder die Ölproduktion. Ein Anstieg der libyschen Ölproduktion, wie gerade von der libyschen Ölgesellschaft NOC in Aussicht gestellt, sei Wunschdenken, sagte Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. Zusätzliches Angebot dürfte aber aus den USA kommen. Die Bohraktivität dort ist die zwölfte Woche in Folge gestiegen. Mit 672 gibt es wieder so viele aktive Bohrungen wie im August 2015. Vor Jahresfrist waren es noch 354 Bohrtürme. Vor allen im Westen von Texas und im Osten von New Mexiko wird wieder mit dem in Europa wegen angeblicher Umweltgefahren umstrittenen Fracking-Verfahren aus Schiefergestein mehr Öl gewonnen. |rtr

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