Wirtschaft PC-Markt: Rückgang um 2,4 Prozent

Stamford. Der weltweite PC-Markt ist nach Erhebungen des US-Marktforschungsunternehmens Gartner mit Sitz in Stamford im Bundesstaat Connecticut im ersten Quartal 2017 um 2,4 Prozent zurückgegangen. Erstmals seit zehn Jahren wurden demnach weniger als 63 Millionen PCs abgesetzt. In Europa ging der Absatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,9 Prozent auf 17,9 Millionen Einheiten zurück. Vor allem die Nachfrage unter privaten Verbrauchern sinke, sie würden ihre alten PCs immer seltener ersetzen. Nach Ansicht von Gartner-Analyst Mikako Kitagawa wird eine starke Position im Business-Markt immer wichtiger für nachhaltiges Wachstum im PC-Markt. Anbieter, die im Markt mit Geschäftskunden nicht stark aufgestellt sind, würden auf große Probleme stoßen. Steigende Preise dürften den PC-Herstellern im Verbrauchermarkt zusätzliche Probleme bereiten. Die Preise für die günstigeren DRAM-Speicher hätten sich seit Mitte 2016 verdoppelt, und die schnelleren SSD-Speicher seien knapp, so Kitagawa. Laut Gartner führt Lenovo mit einem Anteil von 19,2 Prozent den globalen Absatzmarkt an, gefolgt von HP (17,9 Prozent) und Dell (14,2). Dahinter folgt Asus mit einem Anteil von 8,3 Prozent sowie Apple (6,3 Prozent und Acer (6,7 Prozent). |dpa