Wirtschaft Opel: Marokko und Tunesien als Märkte

«Rüsselsheim». Opel verkauft seine Modelle ab April auch in Marokko und Tunesien. Auf diesen „wachstumsstarken nordafrikanischen Märkten“ habe der Autobauer „renommierte Handelspartner“ gewonnen, teilte das Unternehmen gestern mit. Vertriebschef Peter Küspert sagte, dieser „wichtige Schritt“ werde zum Wachstum von Opel beitragen. Unter dem ehemaligen Eigentümer General Motors (GM) aus den USA durfte Opel nur sehr begrenzt expandieren, um der Mutter keine Konkurrenz zu machen. Der neue Besitzer, die französische PSA-Gruppe, will bis 2020 eine Verdopplung der Opel-Verkäufe in Übersee. Die Verkäufe auf Märkten außerhalb Europas deutlich zu steigern, ist eines der Hauptziele des im November vorgestellten Unternehmensplans Pace, mit dem Opel wieder nachhaltig profitabel werden soll. In 15 Exportmärkten in Asien, Afrika und Südamerika soll der Absatz wachsen, neue Exportmärkte sollen zudem erschlossen werden. Ziel ist nach Unternehmensangaben, bis Mitte des kommenden Jahrzehnts mehr als 10 Prozent der Fahrzeuge außerhalb Europas zu verkaufen.