Wirtschaft Meldungsmarkt: Schlichtung bei Neue Halberg Guss

Beim Autozulieferer Neue Halberg Guss (NHG) haben sich Gewerkschaft und Management auf eine Schlichtung geeinigt. Man akzeptiere den von der IG Metall benannten Arbeitsrichter Lothar Jordan aus Mannheim als Schlichter, sagte gestern ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstag auf Anfrage. Die IG Metall hatte angekündigt, in diesem Fall den seit sechs Wochen laufenden Streik in den Werken Saarbrücken und Leipzig ab Montag auszusetzen. Durch die gestrige Massenflucht der Facebook-Anleger aus der Aktie schmolz das Vermögen von Konzernchef Mark Zuckerberg zeitweise um fast 16 Milliarden Dollar (13,7 Mrd Euro). Die Aktien des von ihm gegründeten Internet-Netzwerkes stürzten in der Spitze um 19,6 Prozent auf 174,78 Dollar ab. Es war gleichzeitig die größte Kapitalvernichtung in der US-Börsengeschichte binnen eines Tages: 124 Milliarden Dollar lösten sich in Luft auf. Der Facebook-Konzern, der jüngst wegen Datenskandalen am Pranger stand, hatte die Anleger mit seinem Geschäftsbericht und dem Ausblick schockiert. Nach einem kräftigen Ergebnisanstieg im zweiten Quartal hob die ehemalige Bayer-Tochter Covestro gestern ihre Ziele für das Gesamtjahr an. „Alle unsere Segmente wachsen sehr stark“, sagte Finanzchef Thomas Toepfer. Für 2018 rechnet Toepfer nun mit einem Betriebsergebnis (Ebitda) über dem Vorjahreswert von 3,4 Milliarden Euro. Bislang war er von einem Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres ausgegangen. Im ersten Halbjahr stand ein Plus von knapp 21 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro zu Buche. Angesichts der guten Geschäftsentwicklung will Covestro mehr investieren. Für das laufende Jahr sind nun Investitionen von 650 bis 700 Millionen Euro statt wie bislang geplant von 600 bis 650 Millionen Euro vorgesehen. rtr Barbie-Hersteller Mattel streicht 2200 Stellen weltweit. Das Unternehmen will in den kommenden zwei Jahren 650 Millionen Dollar (555 Millionen Euro) einsparen. Der Verlust stieg von rund 56 Millionen Dollar im zweiten Quartal 2017 auf 241 Millionen Dollar im zweiten Quartal 2017. Der Umsatz von April bis Juni ging um knapp 14 Prozent auf 841 Millionen Dollar zurück. Bei Mattel arbeiteten Ende 2017 rund 35.000 Menschen. Einzelheiten zum Stellenabbau nannte das Unternehmen nicht, außer dass rund 22 Prozent der Jobs in der Verwaltung gestrichen werden sollen.