Wirtschaft Meldungsmarkt: Schattenbanken-Sektor breitet sich immer stärker aus

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Immer mehr Kredit- und Finanzgeschäfte werden weltweit abseits der klassischen Bankenwelt abgewickelt. Laut einem gestern veröffentlichten Bericht des Finanzstabilitätsrats (FSB) bewegen sogenannte Schattenbanken ein zunehmendes Volumen von Vermögenswerten. In China ist das mittlerweile zu einem Problem geworden. Alles in allem wuchs im Jahr 2016 der auf Hedge- und Geldmarktfonds, alternative Investmentfonds sowie spezielle Börsenhändler entfallende Teil der Finanzwirtschaft um 7,6 Prozent auf 45,2 Billionen Dollar (36,7 Billionen Euro). Das sind rund 13 Prozent der gesamten Finanzvermögen in den untersuchten 29 Ländern und Regionen. Die nach wie vor nur wenig regulierten Schattenbanken haben nach der Finanzkrise ihren Anteil an der Gesamtbranche immer mehr ausgebaut. Sie gelten als riskant für das Gleichgewicht des Finanzsystems, wenn sie wie klassische Bankhäuser Gelder einsammeln und Kredite vergeben. Rund 14,1 Billionen Dollar an Vermögenswerten entfielen Ende 2016 auf Schattenbanken in den USA. Mit einem Anteil von 31 Prozent war das Land damit Spitzenreiter. Auf China kamen rund 7 Billionen Dollar, das waren rund 15,5 Prozent der gesamten Vermögenswerte des Sektors. Die Führung in Peking bemüht sich inzwischen verstärkt um eine Kontrolle der Schattenbanken. Sie befürchtet, dass eine größere Pleite oder der Ausfall zahlreicher Kredite zu Verwerfungen in der nach den Vereinigten Staaten zweitgrößten Volkswirtschaft führen könnte. Auf der stark befahrenen Autobahn 5 zwischen Frankfurt und Darmstadt haben die ersten Vorarbeiten für den E-Highway begonnen. Er soll bis zum Herbst auf fünf Kilometern zwischen den Anschlussstellen Langen/Mörfelden und Weiterstadt entstehen. Von Januar 2019 an sollen dann die ersten Spezial-Lastwagen mit Strom aus Oberleitungen testweise fahren. Das Bundesumweltministerium übernimmt die Kosten von knapp 15 Millionen Euro für das Projekt. Zunächst werde auf der Autobahn eine Baustelle eingerichtet, sagte eine Sprecherin der Verkehrsbehörde Hessen Mobil gestern in Wiesbaden. Dazu würden gelbe Markierungen angelegt und Fahrstreifen umgelegt, aber keiner gesperrt. Die A5 ist an dieser Stelle in jede Richtung vierspurig (mit Standstreifen) ausgebaut. Die Firma des US-Starinvestors Warren Buffett geht eine Allianz mit dem Berliner Immobilienmakler Rubina Real Estate ein. Es sei der erste internationale Vertrag von Berkshire Hathaway Home Services, sagte deren Chef Gino Blefari gestern. „Wir werden in den kommenden Monaten weitere renommierte Immobilienagenturen in Europa, Asien, Nordamerika und darüber hinaus zu Franchisenehmern machen.“ Die 2013 gegründete Berkshire Hathaway Home Services ist bislang auf die USA konzentriert und arbeitet dort nach eigenen Angaben mit mehr als 45.000 Maklern und 1400 Büros zusammen. Auf der Suchplattform der Firma können ausländische Investoren nach Immobilien in den USA suchen.

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