Wirtschaft Meldungsmarkt: Lagarde: Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen

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IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. „Die Spannungen in der Handelspolitik hat bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als nächstes tut“, schrieb Lagarde im Vorfeld der G20-Finanzministerkonferenz in Buenos Aires. Unter der Annahme, dass die angekündigten Sonderzölle umgesetzt werden, würde die Wirtschaftsleistung laut IWF weltweit 2020 um 0,1 Prozent gegenüber den bisherigen Erwartungen gebremst. Kämen die Zölle und Vergeltungsmaßnahmen zwischen den USA und China auf Waren im Wert von jeweils 200 Milliarden Dollar (rund 170 Milliarden Euro) sowie US-Zölle auf importierte Autos hinzu und würde dies eine Vertrauenskrise bei Investoren auslösen, würde das die globale Wirtschaftsleistung in zwei Jahren um 0,5 Prozent oder 430 Milliarden Dollar gegenüber den bislang erwarteten Werten drücken. Die negativen Folgen würden Lagarde zufolge zwar alle Länder treffen. Die US-Wirtschaft sei aber besonders verwundbar. Sollte es zu einem breiten Vertrauensverlust bei Anlegern kommen, könnte sie sich um bis zu 0,8 Prozent im Jahr verlangsamen. Dagegen wäre der Effekt für den Euro-Raum mit maximal 0,3 Prozent überschaubarer.

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