Konsum
Mehr im Geldbeutel trotz Corona
Im kommenden Jahr wird nach einer Berechnung des Nürnberger Konsumforschungsunternehmens GfK jeder Deutsche 23.637 Euro zur Verfügung haben. Damit summiert sich die Kaufkraft auf 1965,8 Milliarden Euro. Das sind pro Kopf 2,0 Prozent und 453 Euro mehr als im Vorjahr, basierend auf der revidierten Vorjahresprognose. Mit der Kaufkraft wird die Menge an Geld bezeichnet, die für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit und Sparen zur Verfügung steht. Wie viel davon übrig bleibt, hängt auch von der Entwicklung der Verbraucherpreise im kommenden Jahr ab.
Bayern weiter spitze
Unter den Bundesländern liegt Bayern weiter an der Spitze: Mit 25.770 Euro haben die Bayern im Schnitt 9 Prozent mehr in der Tasche als die übrigen Deutschen. Über dem Durchschnitt liegen zudem Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen. Der Rest der Bundesländer liegt unter dem Bundesmittel. In Rheinland-Pfalz stehen den Berechnungen zufolge im kommenden Jahr pro Kopf 23.119 Euro zur Verfügung, das entspricht 97,8 Prozent des Durchschnitts. Es verdrängte Niedersachsen vom siebten Platz – die einzige Veränderung in der Rangfolge der 16 Länder. Am schwächsten schneidet Mecklenburg-Vorpommern ab (20.387), hinter Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Bremen.
Der Landkreis mit der stärksten Kaufkraft ist weiter Starnberg mit 33.363 Euro pro Kopf vor dem Landkreis München (32.031), der den Vorjahreszweiten, den hessischen Hochtaunuskreis (31.873), auf den dritten Platz verdrängte.